Apple hat am Dienstag gleich eine ganze Reihe neuer Produkte vorgestellt. Das MacBook Air erhält ein Upgrade auf den M5-Chip, während die Pro-Modelle mit den neuen M5 Pro- und M5 Max-Prozessoren ausgestattet werden. Parallel dazu präsentierte der Konzern das iPhone 17e – ein Einsteigermodell zum Preis von 599 Dollar mit 256 GB Speicher. Die Aktie reagierte an der NASDAQ mit einem Plus von 0,20 Prozent auf 264 Dollar allerdings verhalten.
Fusion-Architektur soll Leistungssprung bringen
Die M5 Pro- und M5 Max-Chips basieren auf einer neuen Fusion-Architektur, bei der zwei Dies zu einem System-on-a-Chip kombiniert werden. Die CPU besteht aus 18 Kernen – sechs Super-Kernen und zwölf Performance-Kernen. Apple verspricht eine um 30 Prozent höhere Leistung bei professionellen Arbeitslasten im Vergleich zur Vorgängergeneration. Der M5 Pro kommt mit einer GPU mit bis zu 20 Kernen, der M5 Max mit bis zu 40 Kernen. Beim Arbeitsspeicher unterstützt der M5 Pro bis zu 64 GB bei einer Bandbreite von 307 GB/s, während der M5 Max 128 GB bei 614 GB/s schafft. Die Chips werden in einem 3-Nanometer-Verfahren der dritten Generation gefertigt.
Das MacBook Air mit M5-Chip startet bei 1.099 Dollar für die 13-Zoll-Variante. Die Pro-Modelle mit M5 Pro beginnen bei 2.199 Dollar. Vorbestellungen sind ab Mittwoch möglich, die Auslieferung startet am 11. März.
iPhone 17e zielt auf gehobene Mittelklasse
Mit dem iPhone 17e verfolgt Apple eine andere Strategie als bei früheren Budget-Modellen. Statt recycelter Gehäuse kommt das neue Smartphone in einem frischen Design daher. Im Inneren arbeitet eine modifizierte Version des A19-Chips aus der Flaggschiff-Serie, ergänzt um Apples neues C1X-Mobilfunkmodem. Die Kamera-Ausstattung wurde vereinfacht: Statt mehrerer Linsen setzt Apple auf eine 48-MP-Fusion-Kamera. Der Einstiegspreis liegt bei 599 Dollar – identisch zur vorherigen Generation, allerdings mit verdoppeltem Speicher auf 256 GB.
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Die Strategie dahinter ist klar: Apple will Nutzer älterer iPhone-Generationen, insbesondere der Modelle 12 und 13, zum Umstieg bewegen. Gleichzeitig soll das Gerät als Zugpferd für die neue KI-Plattform Apple Intelligence dienen. Nur mit einer breiten Gerätebasis kann der Konzern die hochprofitablen Service-Umsätze nachhaltig steigern.
China bleibt Sorgenkind trotz Wachstum
Das vergangene Weihnachtsquartal lieferte mit 143,8 Milliarden Dollar Umsatz einen historischen Rekord. Doch der wichtige Markt China bereitet weiterhin Kopfzerbrechen. Zwar verzeichnete Apple dort zuletzt ein Plus von 38 Prozent, die langfristigen Aussichten bleiben aber gedämpft. Die UBS beließ ihre Einstufung auf „Neutral“ mit Kursziel 280 Dollar. Analyst David Vogt verwies auf das verlangsamte Wachstum in den USA und China. Das iPhone 17e soll hier als defensiver Anker fungieren und die Marktdurchdringung in preissensiblen Regionen sichern.
In den letzten zwölf Monaten erwirtschaftete Apple einen Umsatz von 435,62 Milliarden Dollar. Analysten prognostizieren für das Geschäftsjahr 2026 ein Wachstum von 11 Prozent. Mit einem KGV von 33,56 gilt die Aktie laut InvestingPro als überbewertet. Gleichzeitig haben 24 Analysten ihre Gewinnschätzungen für die kommende Periode nach oben korrigiert.
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