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Apple Aktie: Kurswechsel nötig?

Apple verschiebt wichtige KI-Funktionen für Siri, während regulatorischer Druck und steigende Hardwarekosten die Aussichten trüben. Die Hoffnung liegt auf neuen Produkten im März.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Wichtiges Siri-KI-Upgrade verzögert sich
  • FTC mahnt Apple wegen angeblicher Voreingenommenheit ab
  • Steigende Speicherpreise belasten die Gewinnmargen
  • Neue Hardware-Offensive für März erwartet

Apple kämpft derzeit an mehreren Fronten. Während Anleger sehnsüchtig auf den KI-Durchbruch warten, sorgen Berichte über Verzögerungen und neuer behördlicher Druck für Verunsicherung. Kann die bevorstehende Produkt-Offensive das Ruder herumreißen oder trüben steigende Kosten die Aussichten nachhaltig?

Die größte Enttäuschung für den Markt sind die stockenden Fortschritte bei der „Apple Intelligence“. Entgegen früheren Erwartungen wird das wichtige Upgrade des Sprachassistenten Siri wohl nicht im März erscheinen. Stattdessen deutet alles auf eine stufenweise Einführung hin, wobei umfassende Funktionen erst später im Jahr folgen sollen. Evercore ISI-Analyst Amit Daryanani bestätigte die Komplexität der Integration generativer KI-Modelle, behielt aber trotz der Herausforderungen sein „Outperform“-Rating bei.

Regulatorischer Druck und Kostensteigerungen

Zusätzlich wächst der Druck aus Washington. Die US-Handelskommission (FTC) mahnte CEO Tim Cook in der vergangenen Woche wegen angeblicher politischer Einseitigkeit im Nachrichtendienst Apple News ab. Der Vorwurf lautet, dass konservative Quellen benachteiligt würden, was potenzielle Verstöße gegen den FTC Act nach sich ziehen könnte.

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Gleichzeitig belasten steigende Hardware-Preise die Kalkulation. Marktdaten zeigen einen deutlichen Preisanstieg bei NAND-Flash-Speichern im ersten Quartal 2026. Analysten blicken nun besorgt auf die Gewinnmargen im weiteren Jahresverlauf, auch wenn bestehende Lieferverträge das Unternehmen kurzfristig noch abschirmen dürften.

Fokus auf neue Produkte

Ungeachtet der Störfeuer treibt der Konzern seine Entwicklung voran. Gestern veröffentlichte Apple die erste Entwickler-Beta von iOS 26.4. Zwar fehlt die große Siri-Überarbeitung, doch neue Funktionen wie der KI-gestützte „Playlist Playground“ für Apple Music zeigen das technische Potenzial auf.

Die Aufmerksamkeit der Investoren richtet sich nun primär auf das „Special Apple Experience“-Event am 4. März 2026. Marktbeobachter rechnen bei den Veranstaltungen in New York, London und Shanghai fest mit der Vorstellung neuer Hardware. Im Gespräch sind vor allem neue MacBook Air Modelle mit M5-Chips sowie möglicherweise ein iPhone 17e. Gelingt es Apple hier zu überzeugen, könnte dies die Sorgen um die KI-Verzögerungen kurzfristig in den Hintergrund drängen.

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Eduard Altmann

Eduard Altmann ist Finanzexperte mit über 25 Jahren Erfahrung an den globalen Finanzmärkten. Als Analyst und Autor beim VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft spezialisiert er sich auf Aktienmärkte, Gold, Silber, Rohstoffe und den Euro.

Altmann ist überzeugter Verfechter des Value-Investing und identifiziert unterbewertete Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial. Sein Börsendienst "Megatrend-Depot" vermittelt praxisnahe Strategien erfolgreicher Value-Investoren. Mit seinem Motto "Manage dein Vermögen selbst" inspiriert er Anleger zur eigenverantwortlichen Vermögensverwaltung.

Seine Analysen basieren auf der fortschrittlichen Gann-Strategie, die präzise Vorhersagen für Rohstoffmärkte ermöglicht. Diese technische Analysemethode kombiniert historische Daten mit Zyklusanalysen und macht seine Marktprognosen besonders treffsicher.

Durch zahlreiche Publikationen und verständliche Erklärungen komplexer Finanzthemen unterstützt Altmann sowohl Einsteiger als auch erfahrene Investoren bei fundierten Anlageentscheidungen. Seine Arbeit verbindet theoretische Expertise mit praktischen Empfehlungen für den strategischen Vermögensaufbau.

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