398 Nettobestellungen — nein, hier geht es um eine andere Zahl: 21 Prozent. Erstmals in einem ersten Quartal führt Apple den globalen Smartphone-Markt an. Das ist der Rückenwind, mit dem der Konzern in seinen Quartalsbericht am 30. April geht. Allerdings zeigen die Optionsmärkte ungewöhnliche Nervosität.
Starke Erwartungen, klare Risiken
Analysten rechnen für das zweite Fiskaljahr-Quartal mit einem Gewinn von 1,91 Dollar je Aktie — ein Plus von knapp 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Apple selbst hat Umsatzwachstum zwischen 13 und 16 Prozent in Aussicht gestellt. Das entspricht einer Spanne von rund 108 bis 111 Milliarden Dollar. In den vergangenen vier Quartalen hat der Konzern die Erwartungen der Analysten jedes Mal übertroffen.
Das Services-Segment soll rund 30 Milliarden Dollar beisteuern. Mit über 70 Prozent Bruttomarge ist es der wichtigste Profitabilitätstreiber. Beim iPhone erwarten Analysten Verkäufe von rund 56,5 Milliarden Dollar bei etwa 60 Millionen ausgelieferten Geräten.
Der Schatten liegt auf den Margen. Steigende Speicherchip-Kosten und Lieferengpässe drücken auf die Profitabilität. Die Bruttomarge-Prognose liegt bei 48,4 Prozent — Mittelwert der eigenen Unternehmensführung. Apple hatte bereits im letzten Quartal gewarnt, dass dieser Druck im März-Quartal besonders spürbar sein würde.
Optionsmarkt signalisiert Unsicherheit
Der Markt preist eine Kursbewegung von rund 5,4 Prozent nach den Zahlen ein — in beide Richtungen. Das ist fast dreimal so viel wie der Durchschnitt der vergangenen vier Quartale. Kein Wunder: Neben den Zahlen selbst steht eine historische Führungswechsel im Raum, und Fragen zu China-Wachstum, Zollrisiken und KI-Monetarisierung bleiben offen.
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Die Aktie notiert aktuell bei 232,35 Euro und liegt damit rund 6 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Seit Jahresbeginn ist der Kurs kaum verändert, auf Jahressicht steht ein Plus von 27 Prozent.
Wall Street bleibt überzeugt
Bank of America und JPMorgan halten beide an ihrer Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 325 Dollar fest. JPMorgan-Analyst Samik Chatterjee bewertet den Führungswechsel ausdrücklich positiv. Unter 25 Analysten auf TipRanks sprechen sich 16 für den Kauf aus, acht empfehlen Halten, einer rät zum Verkauf.
Den mittelfristigen Ausblick prägen zwei Termine. Am 8. Juni startet die WWDC 2026, wo Apple eine runderneuerte, KI-gestützte Siri präsentieren will. Im Herbst erwartet Goldman Sachs zudem das erste faltbare iPhone — ein potenziell neues Produktsegment. Ob diese Perspektiven nach dem 30. April als Kurstreiber wirken, hängt maßgeblich davon ab, wie Apple die Margenfrage beantwortet.
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