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Apple Aktie: Doppelschlag

Die Apple-Aktie verzeichnet den stärksten Tagesverlust seit April 2025. Auslöser sind eine FTC-Anfrage zur Kuratierung von Apple News und eine Verschiebung des großen Siri-KI-Updates.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • FTC-Chef fordert Prüfung von Apple News
  • KI-Update für Siri auf Mai verschoben
  • Aktie verliert fünf Prozent an einem Tag
  • Jahresgewinne für 2026 sind ausgelöscht

Apple verlor am Donnerstag fünf Prozent an Wert – der stärkste Tagesrückgang seit April 2025. Verantwortlich für den Ausverkauf: Regulatorischer Druck auf Apple News und Berichte über Verzögerungen beim KI-Update für Siri. Die Jahresgewinne sind damit ausgelöscht.

FTC nimmt Apple News ins Visier

FTC-Chef Andrew Ferguson schrieb am Mittwoch an CEO Tim Cook und forderte eine Überprüfung der Inhalte-Kuratierung von Apple News. Ferguson beruft sich auf Vorwürfe, wonach die Plattform systematisch linksliberale Nachrichtenquellen bevorzuge und konservative Inhalte unterdrücke.

Als Beleg führte er eine Studie des Media Research Center an, einer konservativen Watchdog-Organisation. Diese hatte im Januar die prominent platzierten Morgenstories auf Apple News untersucht. Apple lehnte eine Stellungnahme ab.

Ferguson räumte ein, dass die FTC keine Handhabe habe, Apple zur Umsetzung bestimmter ideologischer Richtlinien zu zwingen. Er deutete jedoch mögliche Verstöße gegen Section 5 des FTC Act an, sollte die Kuratierungspraxis den Erwartungen der Nutzer widersprechen – ohne transparente Offenlegung.

Siri-Update verschiebt sich

Bloomberg berichtete am Mittwoch, dass das lang erwartete KI-Update für Siri intern auf Mai oder später verschoben wurde. Ursprünglich sollte die Aktualisierung in den kommenden Wochen starten. Apple könnte die Funktionen nun schrittweise über mehrere Monate ausrollen.

Gegenüber CNBC bestätigte Apple, dass die Verbesserungen 2026 kommen sollen – ohne konkrete Zeitangabe.

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Kursverlauf unter Druck

Die Aktie eröffnete bei 275,59 Dollar und fiel auf ein Tagestief von 260,18 Dollar, bevor sie bei 261,73 Dollar schloss. Das Handelsvolumen lag mit rund 77,3 Millionen Stück deutlich über dem Zehn-Tage-Durchschnitt von 62,29 Millionen.

Eckdaten im Überblick:

  • Schlusskurs (12. Feb.): 261,73 Dollar
  • Tagesverlust: -13,77 Dollar (-5,0%)
  • Marktkapitalisierung: 3,85 Billionen Dollar
  • 52-Wochen-Spanne: 169,21 – 288,62 Dollar

Im Dezember hatte die Aktie noch ihr 52-Wochen-Hoch bei 288,62 Dollar erreicht. Die Jahresperformance 2026 liegt nun bei minus vier Prozent.

Branchenstimmung belastet

Die Schwäche bei Apple reiht sich ein in ein schwieriges Umfeld für Tech-Werte. UBS stufte den US-Technologiesektor am Dienstag auf neutral herab und verwies auf Unsicherheiten im Softwarebereich sowie hohe Investitionen in KI-Infrastruktur.

Der Dow Jones verlor am 11. Februar 600 Punkte, der S&P 500 gab den dritten Tag in Folge nach. Sorgen über die Wirtschaftlichkeit von KI-Projekten drücken derzeit auf die Stimmung.

Die nächsten Quartalszahlen legt Apple am 29. April vor. Die jüngste Quartalsdividende von 0,26 Dollar je Aktie ging am 9. Februar ex.

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Diskussion zu Apple

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.