Apple hat am Dienstag für das Dezemberquartal eine Bruttomarge von 45 bis 46 Prozent in Aussicht gestellt. Als Gründe für den erwarteten Rückgang nennt das Unternehmen höhere Speicherkosten und Ausgaben für die künstliche Intelligenz von Siri. Im Septemberquartal hatte die Marge noch 47,9 Prozent betragen.
Apple hat außerdem eine Dividende von 0,27 $ je Aktie beschlossen. Die Auszahlung ist für den 16. November vorgesehen; anspruchsberechtigt sind die zum Stichtag 12. November eingetragenen Aktionäre.
Zweistelliges Wachstum im abgelaufenen Quartal
Im vierten Geschäftsquartal 2026 erzielte Apple nach eigenen Angaben einen Umsatz von 114,5 Milliarden $. Das entsprach einem Zuwachs von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Ergebnisse veröffentlichte das Unternehmen am Montag.
Der verwässerte Gewinn je Aktie stieg um 14 Prozent auf 2,10 $. Die Bruttomarge profitierte allerdings von Zollrückerstattungen: Nach Unternehmensangaben erhöhten diese den Wert um ungefähr einen Prozentpunkt.
Für das Dezemberquartal stellte Apple Medienberichten zufolge ein Umsatzwachstum von 7 bis 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr in Aussicht.
Höhere Verpflichtungen für die Beschaffung
Wie Medien berichteten, sagte CEO John Ternus am Montag, die Abnahmeverpflichtungen für die Fertigung seien vom Juni- zum Septemberquartal um 33 Milliarden $ gestiegen. Apple arbeite daran, die Speicherversorgung zu verbessern. Ternus bezeichnete die Preisentwicklung bei Speicherchips sinngemäß als beispiellos.
Beim iPhone Duo konnte Ternus Medienberichten zufolge am Montag noch nicht vorhersagen, wann Angebot und Nachfrage ins Gleichgewicht kommen würden. Zu den Displayproblemen erklärte er, diese beträfen einen sehr kleinen Anteil der Geräte. Einen Zeitpunkt für einen Ausgleich von Angebot und Nachfrage nannte er damit nicht.
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