Apex Critical Metals stellt die Weichen für den nächsten Entwicklungsschritt: Nach einem intensiven Vorbereitungsjahr startet der kanadische Explorer nun in das erste Bohrprogramm auf seinem Rift Rare Earth Project in Nebraska. Mit dem Übergang von Studien und Genehmigungen hin zu aktiver Exploration verschiebt sich der Fokus klar auf Ergebnisse und Ressourcennachweise. Für ein Projekt mit historisch hochgradigen Seltenen-Erden-Abschnitten ist das ein entscheidender Moment.
Bohrstart in Nebraska: Phase I im Detail
Das Unternehmen hat alle Vorarbeiten für die erste Bohrkampagne im Elk Creek Carbonatite Complex abgeschlossen. Am 19. Januar 2026 veröffentlichte Apex einen umfassenden Jahresrückblick 2025 samt Ausblick 2026 und bestätigte, dass die Bohranlagen nun mobilisiert werden.
Als Bohrdienstleister wurde am 12. Januar 2026 Boart Longyear verpflichtet – ein Anbieter mit aktueller Erfahrung direkt nebenan: Das Unternehmen arbeitete zuletzt am benachbarten NioCorp-Projekt. Diese lokale Expertise reduziert operative Risiken und erleichtert die Umsetzung des Programms.
Die Eckdaten von Phase I:
- Rund 8.000 Meter Diamantbohrungen
- 10 bis 15 Bohrlöcher bis in Tiefen von 600 bis 900 Metern
- Fokus auf historisch dokumentierte, hochgradige REE-Zonen
- Erste Analyseergebnisse werden für Q1 bis Q2 2026 erwartet
Ziel ist vor allem die Bestätigung von historischen Bohrergebnissen früherer Betreiber Molycorp (1973–1986) und Quantum Rare Earth Developments (2010–2011). Diese hatten unter anderem gemeldet:
- 155,5 Meter mit 2,70 % REO, darunter 54,9 Meter mit 3,30 % REO
- 236,2 Meter mit 2,10 % REO, darunter 68,2 Meter mit 3,32 % REO
Gelingt es Apex, solche Intervalle mit modernen Verfahren zu reproduzieren, wäre das ein starkes Signal für das Potenzial des Systems.
Projekt wächst und Genehmigungen stehen
2025 hat das Unternehmen die Projektbasis deutlich verbreitert. Die Flächen des Rift-Projekts wurden von 2.407 Acres im September 2025 auf aktuell etwa 3.500 Acres ausgebaut. Damit deckt Apex nun die wichtigsten historischen REE-Schnittpunkte im Gebiet ab.
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Parallel dazu wurde im vierten Quartal 2025 gemeinsam mit der University of Nebraska-Lincoln ein Programm zur Neu-Beschreibung und Neu-Analyse historischer Bohrkerne abgeschlossen. Diese Arbeiten liefern wertvolle Vergleichsdaten, helfen bei der Planung der neuen Bohrungen und erhöhen die geologische Aussagekraft der kommenden Ergebnisse.
Ein zentraler Meilenstein auf der regulatorischen Seite: Am 5. Januar 2026 erteilte das Nebraska Department of Water, Energy and Environment die Explorationserlaubnis. Damit ist die letzte wesentliche Genehmigung für das aktuelle Bohrprogramm gesichert.
Fahrplan 2026: Von Bohrkernen zur Ressource
Apex hat für 2026 eine ambitionierte Agenda für das Rift-Projekt formuliert. Kernpunkte des Fahrplans sind:
- Fertigstellung eines NI 43-101 konformen technischen Berichts
- Erhebung von Downhole-Televiewer-Daten zur strukturellen Charakterisierung
- Umfassende geochemische und mineralogische Tests
- Planung und Umsetzung von Phase II-Bohrungen in der zweiten Jahreshälfte 2026
- Vorbereitung auf eine erste mineralische Ressourcenschätzung
Parallel dazu arbeitet das Unternehmen an seinem zu 100 % eigenen Cap-Projekt in British Columbia weiter. Dort bestätigten Bohrungen im Jahr 2025 eine Niob-Entdeckung mit 0,59 % Nb₂O₅ über 36 Meter, einschließlich 1,08 % Nb₂O₅ über 10 Meter innerhalb eines 1,8 Kilometer langen Niob-Trends. Rift bleibt jedoch klar das Flaggschiff mit Fokus auf Seltene Erden und Niob.
Strategische Rolle im Markt für kritische Rohstoffe
Der Start der Bohrungen erfolgt in einem Umfeld, in dem Seltene Erden als kritische Rohstoffe für Energiewende-Technologien und Verteidigungsanwendungen gelten. Starke Dauermagnete für Windräder, Elektrofahrzeuge und zahlreiche Hochtechnologie-Produkte sind auf diese Elemente angewiesen. Politisch und industriell steht daher eine diversifizierte Versorgung außerhalb traditioneller Lieferländer weit oben auf der Agenda.
Der Elk Creek Carbonatite Complex zählt zu den aussichtsreicheren REE-Niob-Gebieten in Nordamerika. CEO Sean Charland betonte, dass eine erfolgreiche erste Bohrkampagne Rift relativ rasch als potenzielle künftige Quelle von Komponenten für die Seltene-Erden-Magnetproduktion in den USA positionieren könnte.
Mit dem Übergang von administrativen Vorbereitungen hin zu aktiven Bohrungen nimmt das Projekt ein wichtiges Stück Risiko aus der Gleichung: Statt Genehmigungsfragen und Flächensicherung stehen nun Bohrfortschritt und anstehende Laborergebnisse im Vordergrund. Für die Aktie, die in den vergangenen zwölf Monaten trotz hoher Schwankungen deutlich zugelegt hat und aktuell klar über ihren längerfristigen Durchschnitten notiert, werden die Resultate aus Phase I in der ersten Jahreshälfte 2026 zur entscheidenden Bewährungsprobe.
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