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Antimony Resources Aktie: Ressourcenschätzung am 29. Juni

Neue Antimonfunde in Kanada stehen im Fokus, während die Aktie vor entscheidenden Terminen unter Druck gerät.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neue Antimonfunde in Kanada
  • Aktie 66 Prozent unter Rekordhoch
  • Ressourcenschätzung und Aktienfrist enden
  • Strategischer Rohstoff mit knappem Angebot

Starke Bohrergebnisse, schwacher Kurs. Bei Antimony Resources klaffen operative Fortschritte und Marktreaktion derzeit weit auseinander. Am morgigen Montag steht das Unternehmen nun vor einem doppelten Stresstest.

Neue Funde in Kanada

Das Management präsentierte am Donnerstag neue Daten vom Bald-Hill-Projekt in Kanada. In der sogenannten Central Zone fanden Geologen bis zu 20,5 Prozent Antimon. Sie entnahmen dafür 24 Gesteinsproben aus Schürfgräben. Diese Zone liegt rund 150 Meter südlich der Hauptlagerstätte.

CEO James Atkinson sieht das Potenzial des Areals durch die Funde bestätigt. Bereits Anfang Juni meldete der Konzern Spitzenwerte aus der Südzone. Dort erreichte der Antimon-Gehalt sogar 44,2 Prozent. Das Unternehmen bohrt nun weiter, um das Projekt abzusichern.

Strategischer Rohstoff

Antimon gilt in den USA als kritisches Mineral. Die Regierung fördert heimische Projekte massiv. Das Material ist für Rüstungsgüter und Solarpaneele unverzichtbar. Während die Preise in Europa zuletzt fielen, zogen sie in China an. Ein knappes globales Angebot stützt den Markt.

Aktie unter Druck

An der Börse kühlte die Euphorie zuletzt deutlich ab. Die Aktie schloss am Freitag bei 0,35 Euro. Das Papier notiert damit rund 66 Prozent unter dem jüngsten Rekordhoch. Auf Jahressicht bleibt dennoch ein sattes Plus von 424 Prozent.

Am morgigen 29. Juni folgt der entscheidende Termin. Antimony Resources veröffentlicht die erste offizielle Ressourcenschätzung für Bald Hill. Parallel dazu endet die Haltefrist für 21 Millionen Aktien. Diese Kombination aus frischen Daten und frei werdenden Papieren setzt den Kurs unmittelbar unter Zugzwang.

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Diskussion zu Antimony Resources

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.