Starke Bohrergebnisse, schwacher Kurs. Bei Antimony Resources klaffen operative Fortschritte und Marktreaktion derzeit weit auseinander. Am morgigen Montag steht das Unternehmen nun vor einem doppelten Stresstest.
Neue Funde in Kanada
Das Management präsentierte am Donnerstag neue Daten vom Bald-Hill-Projekt in Kanada. In der sogenannten Central Zone fanden Geologen bis zu 20,5 Prozent Antimon. Sie entnahmen dafür 24 Gesteinsproben aus Schürfgräben. Diese Zone liegt rund 150 Meter südlich der Hauptlagerstätte.
CEO James Atkinson sieht das Potenzial des Areals durch die Funde bestätigt. Bereits Anfang Juni meldete der Konzern Spitzenwerte aus der Südzone. Dort erreichte der Antimon-Gehalt sogar 44,2 Prozent. Das Unternehmen bohrt nun weiter, um das Projekt abzusichern.
Strategischer Rohstoff
Antimon gilt in den USA als kritisches Mineral. Die Regierung fördert heimische Projekte massiv. Das Material ist für Rüstungsgüter und Solarpaneele unverzichtbar. Während die Preise in Europa zuletzt fielen, zogen sie in China an. Ein knappes globales Angebot stützt den Markt.
Aktie unter Druck
An der Börse kühlte die Euphorie zuletzt deutlich ab. Die Aktie schloss am Freitag bei 0,35 Euro. Das Papier notiert damit rund 66 Prozent unter dem jüngsten Rekordhoch. Auf Jahressicht bleibt dennoch ein sattes Plus von 424 Prozent.
Am morgigen 29. Juni folgt der entscheidende Termin. Antimony Resources veröffentlicht die erste offizielle Ressourcenschätzung für Bald Hill. Parallel dazu endet die Haltefrist für 21 Millionen Aktien. Diese Kombination aus frischen Daten und frei werdenden Papieren setzt den Kurs unmittelbar unter Zugzwang.
Stand heute, 10. Oktober: Antimony Resources – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Antimony Resources investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 10. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
