Ende April könnte für Antimony Resources zum Wendepunkt werden. Das Unternehmen steht kurz davor, gleich mehrere Projektmeilensteine am Bald Hill Antimony Project im kanadischen New Brunswick gleichzeitig zu erreichen — und der Markt schaut genau hin.
Bohrprogramm läuft aus, Ressourcenschätzung folgt
Das Definition-Bohrprogramm, das im Februar 2026 begann, endet planmäßig am 28. April. Parallel dazu arbeitet SRK Consulting aus Toronto an der ersten NI-43-101-konformen Ressourcenschätzung für das Projekt — gestützt auf kumulierte Bohrdaten von über 13.800 Metern. Die Veröffentlichung ist für Ende April oder Anfang Mai vorgesehen.
Historische Schätzungen deuten auf eine Ressource von rund 70.000 bis 124.000 Tonnen Antimon hin. Das konzeptionelle Ziel des technischen Berichts liegt deutlich höher: etwa 2,7 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von 3 bis 4 Prozent Antimon, über eine Länge von 700 Metern und bis in 350 Meter Tiefe. Wichtig dabei: Diese Zahl ist ein konzeptionelles Explorationsziel, keine bestätigte Ressource nach NI-43-101-Standards. Weitere Arbeiten sind erforderlich.
Genehmigungsverfahren läuft parallel
Neben der Ressourcenarbeit bereitet das Unternehmen den Weg zur Projektgenehmigung vor. GEMTEC Consulting Engineers and Scientists aus Fredericton wurde beauftragt, einen „Roadmap to Permitting“ zu entwickeln — inklusive Zeitplan für das Bald Hill-Projekt. Umweltbasiserhebungen sollen im Frühjahr 2026 beginnen.
Voraussichtlich wird eine provinzielle Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich sein, möglicherweise auch eine bundesweite. Regulierungsgespräche laufen noch. Das Unternehmen hat bereits Kontakt mit dem Ministerium für Indigene Angelegenheiten und lokalen Gemeinderäten aufgenommen, um betroffene indigene Gruppen und Stakeholder zu identifizieren.
Antimonpreis: Hoch, aber nicht mehr auf Rekordniveau
Der Rohstoffhintergrund bleibt relevant. Antimon kostet aktuell 51,80 US-Dollar je Kilogramm — rund 36 Prozent unter dem Hochpunkt vom Juni 2025, aber immer noch mehr als 170 Prozent über dem Niveau von Anfang 2024. Die strukturellen Nachfragetreiber — Flammschutzmittel, Solarmodule und Verteidigungsanwendungen — bleiben intakt.
China hatte im Dezember 2024 Antimon-Exportbeschränkungen speziell gegen die USA verhängt, diese im November 2025 jedoch für ein Jahr ausgesetzt. Die Pause gilt bis Ende November 2026. Sollten die Beschränkungen danach wieder in Kraft treten, dürfte das westliche Projekte wie Bald Hill neu in den Fokus rücken.
Analysten optimistisch, Kurs unter Hochpunkt
Die Investmentbank GBC AG nahm die Aktie im April 2026 mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 3,00 kanadischen Dollar auf — und verwies dabei auf New Brunswicks bergbaufreundliches regulatorisches Umfeld als strategischen Vorteil. Zuletzt schloss die Aktie bei 1,25 kanadischen Dollar, deutlich unter dem Allzeithoch von 1,65 kanadischen Dollar aus Mitte März. Technischer Widerstand liegt bei 1,35 kanadischen Dollar.
Für die laufenden Explorations- und Entwicklungspläne 2026 ist das Unternehmen nach eigenen Angaben vollständig finanziert — kurzfristiger Verwässerungsdruck besteht damit nicht. Die Veröffentlichung einer überzeugenden Erstressourcenschätzung in den kommenden Wochen dürfte darüber entscheiden, ob das Kursziel von 3,00 kanadischen Dollar als realistisch gilt oder vorerst Wunschdenken bleibt.
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