Zwei strukturelle Nachfragekrisen treffen gleichzeitig auf ein knappes Angebot: China kontrolliert rund 90 Prozent der weltweiten Antimonproduktion, und westliche Abnehmer aus Rüstungsindustrie und Solarbranche suchen dringend nach Alternativen. Antimony Resources steht mit dem Bald Hill-Projekt in Kanada genau an dieser Schnittstelle.
Solarindustrie und Rüstung als Nachfragetreiber
First Solar liefert ein anschauliches Beispiel dafür, wie abhängig die Energiewende von Antimon ist. Das US-Unternehmen hat sich zwar von chinesischen Siliziumlieferketten gelöst, benötigt für sein Photovoltaikglas jedoch Natriumantimonat als Läuterungsmittel — rund 40 Gramm pro Standardmodul. Als CEO Mark Widmar für 2026 einen vorsichtigen Umsatzausblick von 4,9 bis 5,2 Milliarden US-Dollar gab und dabei bewusste Unterauslastung asiatischer Werke als Grund nannte, brach die Aktie um rund 13 Prozent ein. Das Risiko steigender Materialkosten bleibt für den Hersteller real.
Parallel dazu sorgt der US-Verteidigungshaushalt für strukturellen Rückenwind. Der für 2026 geplante Etat von 839 Milliarden US-Dollar sieht allein 12 Milliarden für strategische Mineralreserven vor. Antimon gilt der US Defense Logistics Agency als Prioritätsmaterial — unverzichtbar als Härtungsmittel in Bleilegierungen für Munition und in Zündmechanismen.
Bald Hill: Ressourcenschätzung im Juni angepeilt
Das Kernprojekt in New Brunswick, Kanada, gilt laut technischem Bericht als eine der hochgradigsten Antimonlagerstätten der westlichen Welt. Schätzungen gehen von rund 2,7 Millionen Tonnen Erz mit Gehalten zwischen 3,0 und 4,0 Prozent Antimon aus.
Das laufende Definitionsbohrprogramm in der Main Zone hat von den geplanten 10.000 Metern bereits 6.500 Meter abgeschlossen. Bohrungen aus östlicher und westlicher Richtung haben durchgängig Stibnit-Mineralisierung mit Antimon nachgewiesen und bestätigen eine bekannte Streichlänge von 700 Metern. Die verbleibenden Bohrungen sollen bis Ende April abgeschlossen sein, die abschließenden Analyseergebnisse werden drei bis vier Wochen danach erwartet.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Antimony Resources?
Zusätzlich hat die Erkundung der neu identifizierten Marcus (West) Zone durch Winterschürfungen die massive Stibnit-Mineralisierung auf rund 80 Meter ausgedehnt.
GBC AG mit Kaufempfehlung
GBC AG hat die Coverage mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 3,00 CAD aufgenommen, gültig bis Ende 2026. Als zentralen Werttreiber nennt die Analysegesellschaft den Übergang von einem Explorationsziel zu einer zertifizierten Ressource — ein Schritt, der typischerweise das geologische Risiko deutlich reduziert. Die finanzielle Basis dafür ist gesichert: Eine im Dezember 2025 abgeschlossene Finanzierungsrunde brachte netto 8,70 Millionen CAD ein.
Der Antimonpreis hat sich gegenüber 2020 zeitweise fast versechsfacht — von rund 10.000 auf bis zu 60.000 US-Dollar pro Tonne. Mit dem Abschluss des Bohrprogramms Ende April und der angestrebten ersten Ressourcenschätzung im Juni stehen in den kommenden Wochen die entscheidenden Datenpunkte an, die zeigen werden, ob Bald Hill das geologische Versprechen in eine zertifizierte Reserve überführen kann.
Antimony Resources-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Antimony Resources-Analyse vom 3. April liefert die Antwort:
Die neusten Antimony Resources-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Antimony Resources-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 3. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Antimony Resources: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
