Antimony Resources hat diese Woche eine wichtige Schwelle überschritten. Das Unternehmen wechselt beim Bald Hill-Projekt in New Brunswick offiziell von der reinen Exploration in die Ressourcendefinitionsphase — und der Markt quittierte das mit einem neuen Rekordhoch.
Was hinter dem Kursanstieg steckt
Die Aktie legte am Dienstag um mehr als 10 % auf C$1,59 zu und erreichte damit ein Allzeithoch. Die Marktkapitalisierung kletterte auf knapp C$150 Millionen. Auslöser war die Ankündigung, dass das Unternehmen erstmals eine offizielle Mineralressourcenschätzung nach dem kanadischen NI-43-101-Standard anstrebt — ein entscheidender Schritt, um das Projekt auf eine quantifizierbare Grundlage zu stellen.
Für die Ressourcenschätzung hat Antimony Resources das Torontoer Beratungsunternehmen SRK Consultants engagiert. Die Wahl ist nicht zufällig: SRK war zuletzt an einem vergleichbaren Antimon-Vorkommen in Beaverbrook, Neufundland, tätig — Erfahrung, die CEO James Atkinson als „unschätzbar wertvoll“ für Bald Hill bezeichnet.
Bohrprogramm auf der Zielgeraden
Drei Bohrgeräte sind derzeit gleichzeitig auf dem Gelände aktiv. Von dem geplanten 10.000-Meter-Definitionsbohrprogramm auf der Main Zone ist bereits mehr als die Hälfte abgeschlossen. Ziel ist ein Bohrraster von 50 Metern, das die nötige geologische Sicherheit für eine NI-43-101-konforme Schätzung liefern soll.
Die verbleibenden Bohrungen sollen im April abgeschlossen werden. Die abschließenden Laboranalysen der mineralisierten Proben werden danach noch drei bis vier Wochen benötigt. Parallel entsteht ein 3D-Modell der Mineralisierung, das sowohl die Ressourcenschätzung als auch künftige Bohrziele unterstützen soll.
Die bisherigen Ergebnisse zeichnen ein vielversprechendes Bild: Die Main Zone erstreckt sich über 700 Meter Länge und mindestens 350 Meter Tiefe, mit durchschnittlichen Gehalten von 3 % bis 4 % Antimon. Atkinson bezeichnete Bald Hill als „das höchstgradige Antimon-Vorkommen Nordamerikas“.
Geopolitik als Rückenwind
Der geopolitische Kontext verleiht dem Projekt zusätzliches Gewicht. China, Russland und Tadschikistan kontrollieren zusammen mehr als 90 % der weltweiten Antimonproduktion. Im September 2024 stoppte Peking sämtliche Antimonexporte mit Verweis auf militärische Bedeutung des Rohstoffs.
Antimon wird in Flammschutzmitteln, Halbleitern, Blei-Säure-Batterien sowie in Rüstungsanwendungen wie Munition, Infrarotsensoren und Nachtsichtgeräten eingesetzt. Knapp 20 % der globalen Nachfrage entfallen auf den Verteidigungsbereich — Tendenz steigend. Der globale Antimonmarkt wird aktuell auf rund 2,5 Milliarden US-Dollar geschätzt und könnte bis 2035 auf 4,3 bis 4,4 Milliarden Dollar wachsen.
Nächste Meilensteine bis Ende 2026
Finanziell ist das Unternehmen gut aufgestellt: Eine Privatplatzierung Ende 2025 brachte über CAD 10 Millionen ein. Das Explorationsbudget für 2026 liegt bei CAD 3 Millionen — ausreichend für die verbleibenden Bohrungen und anschließende Ingenieursstudien.
Als nächsten formellen Schritt plant Antimony Resources, Ende 2026 oder Anfang 2027 einen Genehmigungsantrag bei der Provinzregierung New Brunswick einzureichen. Voraussetzung dafür ist die Mineralressourcenschätzung, deren Fertigstellung für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen ist.
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