Antimony Resources erlebt einen starken Wochenstart. Die Aktie klettert am Montag um knapp sechs Prozent auf 0,45 Euro. Damit summiert sich das Kursplus der vergangenen sieben Tage auf über 22 Prozent. Käufer absorbieren massiv neue Aktien am Markt.
Lock-up endet ohne Kursrutsch
Ende Juni endete die Sperrfrist für 21 Millionen Aktien. Diese Papiere stammen aus einer Privatplatzierung vom Dezember 2025. Der Markt befürchtete im Vorfeld enormen Verkaufsdruck. Die aktuelle Kursrally beweist das Gegenteil. Investoren nehmen das zusätzliche Angebot zügig auf.
Dieser Optimismus speist sich aus überraschenden Nachrichten vom Bald-Hill-Projekt. Ursprünglich positionierte sich Antimony Resources dort rein als Antimon-Spezialist. Nun zeigen Auswertungen zahlreicher Bohrlöcher in der Hauptzone zusätzliches Gold. Die Proben liefern durchschnittlich 1,14 Gramm Gold pro Tonne. Das entspricht einer gemessenen Länge von 2,56 Metern.
Spitzenwerte erreichen fast zwei Gramm. Laut Management existiert eine starke Korrelation zwischen hohen Antimon- und Goldgehalten. Eine Software für maschinelles Lernen hat dieses Muster zuvor erkannt. Die Bohrarbeiten laufen derweil weiter. In der Zentralzone stieß das Team auf weiteres Antimon-Stibnit. Die Abschnitte erstrecken sich über Breiten von bis zu 37 Metern.
Solide Kasse für nächste Schritte
Für viele Explorationsfirmen ist fehlendes Kapital ein ständiges Risiko. Antimony Resources steht finanziell jedoch stabil da. Die liquiden Mittel belaufen sich auf 8,2 Millionen kanadische Dollar. Das Geld finanziert das laufende Bohrprogramm über 10.000 Meter vollständig.
Die Eigenkapitalquote liegt bei fast 96 Prozent. Nennenswerte Schulden belasten die Bilanz nicht. Ein Blick auf den Chart zeigt weiteres Aufholpotenzial. Der Kurs testet aktuell die wichtige 200-Tage-Linie. Vom Rekordhoch im März bei 1,05 Euro bleibt das Papier allerdings weit entfernt.
Das nächste große Ereignis steht kurz bevor. SRK Consultants liefert noch im laufenden dritten Quartal die erste unabhängige Ressourcenschätzung für Bald Hill. Das Projektziel liegt bei 2,7 Millionen Tonnen Gestein.
Der Antimongehalt soll drei bis vier Prozent betragen. Bestätigen sich diese Volumina, sinken durch das zusätzliche Gold die späteren Produktionskosten massiv. Am Markt kursieren bereits Gerüchte über ein erstes Daten-Update am 23. Juli 2026.
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