Der weltgrößte Bierbrauer Anheuser-Busch InBev hat seinen Gewinn 2025 um 17 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar gesteigert – und das, obwohl der Bierabsatz auf vergleichbarer Basis um 2,6 Prozent zurückging. Die Aktie legte heute um zwei Prozent zu und erreichte den höchsten Stand seit dem Jahr 2000. Anleger zeigen sich erleichtert, dass der Konzern trotz schwächelnder Nachfrage in Kernmärkten profitabler geworden ist.
Kostenmanagement als Erfolgsrezept
Der Umsatz sank 2025 nominal um ein Prozent auf 59,3 Milliarden Dollar. Währungsbereinigt wuchs er jedoch um zwei Prozent. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte um gut ein Prozent auf 21,2 Milliarden Dollar – ohne Währungseffekte hätte das Plus bei knapp fünf Prozent gelegen. Verantwortlich für die Gewinnsteigerung waren vor allem verringerte Betriebskosten.
Die Zahlen übertrafen die durchschnittlichen Analystenschätzungen. Branchenexperte James Edwardes Jones von der kanadischen Bank RBC kommentierte, die Ergebnisse seien nicht so schlecht wie befürchtet ausgefallen. Die Aktionäre erhalten eine Schlussdividende von 1 Euro je Aktie, womit sich die Gesamtdividende für 2025 auf 1,15 Euro beläuft.
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China belastet, Budweiser stabilisiert
Besonders dramatisch war der Einbruch in China: Der Bierabsatz fiel dort um fast neun Prozent. Die gesamte Branche verzeichnete in dem Land Rückgänge im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Doch AB InBev konnte im vierten Quartal die Talsohle durchschreiten und nach eigener Einschätzung keine weiteren Marktanteile mehr verlieren. Das Management führt die Stabilisierung auf die Marke Budweiser zurück.
Auch in anderen Regionen blieb die Nachfrage verhalten: In Nord- und Südamerika sank der Absatz um fast vier Prozent, in Europa ging er um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz zurück. Lichtblicke gab es in Südafrika und Mittelamerika, wo der Konzern mehr verkaufte als im Vorjahr.
Konzernchef Michel Doukeris gibt sich dennoch zuversichtlich. Für 2026 plant er ein EBITDA-Wachstum von vier bis acht Prozent – im Einklang mit den mittelfristigen Zielen. Der Markt scheint ihm zu glauben: Die Aktie gehört heute zu den stärksten Titeln im EuroStoxx 50.
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