Anheuser‑Busch InBev hat zwischen dem 19. und 23. Januar rund 726.020 eigene Aktien zurückgekauft und dafür durchschnittlich 58,8993 EUR je Stück gezahlt. Allein diese Woche flossen so 42,76 Mio. EUR in den Rückkauf. Das Programm, das im November 2025 gestartet wurde, hat inzwischen deutlich an Umfang gewonnen: Insgesamt wurden 8,576,156 Aktien für 469,37 Mio. EUR erworben (0,42% des Streubesitzes).
- Meldezeitraum: 19.–23. Januar
- Rückgekaufte Aktien (letzte Woche): 726.020 Stück
- Durchschnittspreis: 58,8993 EUR
- Kumuliertes Volumen seit Start: 8,57 Mio. Aktien
- Gesamtausgaben bis dato: 469,37 Mio. EUR
Buyback in Zahlen
Die Wocheinkaufstranche zeigt, dass das Rückkaufprogramm Fahrt aufnimmt. Die 42,76 Mio. EUR in nur fünf Handelstagen markieren einen spürbaren Kapitaleinsatz, ohne jedoch die Größenordnung des Gesamtkapitals des Konzerns zu verändern. Seit Programmstart im November 2025 belaufen sich die Käufe auf knapp 8,6 Millionen Aktien, was etwa 0,42% der ausstehenden Aktien entspricht.
Rückkauf von Container-Werken
Anfang des Monats erwarb InBev 49,9% seiner US-Metallverpackungswerke zurück — für 3 Mrd. USD. Die Transaktion soll die Versorgungssicherheit für sieben Anlagen in sechs Bundesstaaten sichern und nach Unternehmensangaben innerhalb des ersten Jahres ergebnissteigernd wirken. Ziel ist offenbar, Kosten zu senken und Innovationszyklen zu beschleunigen, um Margen zu schützen.
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Kann das die Margen stärken? Die Kombination aus operativer Rückintegration und fortgesetzten Aktienrückkäufen zielt genau darauf ab: Versorgungssicherheit und direkte Kostenkontrolle können kurzfristig die Spanne stützen, und Rückkäufe reduzieren den Kapitalanteil pro Aktie, was das Ergebnis je Aktie heben kann — vorausgesetzt, die Integration verläuft planmäßig.
Beyond Beer und Ausblick
Die Aktie legte im Jahresvergleich 31,2% zu und übertraf damit den Branchendurchschnitt von 14,4%. Treiber ist vor allem das Segment „Beyond Beer“: Hier stiegen die Umsätze zuletzt um 27%. Besonders auffällig war das dreistellige Wachstum der Marke Cutwater in den USA; Premiummarken wuchsen um 3% gegenüber dem Vorjahr. Digitale Plattformen wie BEES und Zé Delivery übernehmen inzwischen den Großteil der B2B-Transaktionen und straffen das Vertriebsmodell.
Am 26. Februar veröffentlicht das Unternehmen die nächsten Quartalszahlen. Dann wird sich zeigen, ob die erwartete EBITDA‑Steigerung von 4,1% für das Gesamtjahr bestätigt wird und ob die Effekte aus der Rückkaufinitiative sowie der Übernahme der Werksanteile wie prognostiziert auf das Ergebnis je Aktie durchschlagen.
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