Analog Devices zog heute Anstiegskraft: Ein großes Analysten-Upgrade und starke TSMC-Zahlen gaben dem Titel Auftrieb. Wells Fargo hob die Einstufung an und erhöhte das Kursziel deutlich; gleichzeitig sorgten positive Quartalszahlen von TSMC für eine deutlich bessere Stimmung im Halbleitersektor. Kann dieses Momentum Bestand haben?
- Wells Fargo stufte Analog Devices heute von „Equal-Weight“ auf „Overweight“ hoch und nannte das anhaltende Momentum in den Industrie- und Kommunikationsmärkten als Treiber.
- Die Aktie legte im Handel heute rund 1,4 % zu.
- Weitere Kurszielanhebungen kamen von Wolfe Research (ebenfalls heute) und Arete Research (gestern).
- TSMC meldete starke Q4-Zahlen mit einem Anstieg des Nettogewinns um 35 % im Jahresvergleich und einer optimistischen Sicht auf Q1 2026.
Das Wells-Fargo-Upgrade
Wells Fargo begründete die Höherstufung mit der Aussicht auf überdurchschnittliches Wachstum in Fiskaljahr 2026, getragen von starken Geschäften in Industrie und Rechenzentren. Analyst Joe Quatrochi nannte die Momentum-Signale aus diesen Endmärkten als Grund für die erwarteten positiven Gewinnrevisionen. Die Bank hob zudem ihr Kursziel deutlich an, was den Stimmungsumschwung bei manchen Anlegern verstärkte.
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Brancheneffekt durch TSMC
Die starken Zahlen von TSMC gelten als Indikator für die Chipnachfrage insgesamt. Das taiwanesische Unternehmen übertraf die Erwartungen für das vierte Quartal und sieht für das erste Quartal 2026 eine robuste Nachfrage nach fortschrittlichen Chips. Diese Entwicklung hat zuletzt Bewertungsdruck im Sektor reduziert und Lieferanten wie Analog Devices gestützt.
Ausblick
Ob das aktuelle Momentum anhält, hängt von den bevorstehenden Quartalsberichten ab. Wichtigster Termin im Blick der Branche ist der Bericht von Texas Instruments am 27. Januar; er gilt als nächster wichtiger Indikator für die Nachfrage in den Industriezweigen, die für Analog Devices relevant sind. Sollte die Berichtssaison weitere Hinweise auf eine Erholung in Industrie- und Automotive-Märkten liefern, könnten Analystenerwartungen weiter steigen; bleiben solche Bestätigungen aus, dürfte der Aufwärtsdruck nachlassen.
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