Ams-OSRAM trennt sich von Altlasten und setzt alles auf die Karte KI-Photonik. Der Halbleiterkonzern verkauft sein CMOS-Bildsensor-Geschäft an indie Semiconductor. Das Ziel: Weniger Schulden, mehr Fokus auf Zukunftstechnologien.
Schuldenabbau durch Teilverkauf
Die Transaktion hat ein Volumen von 40 Millionen Euro. Der Käufer zahlt 35 Millionen Euro in bar. Den Rest deckt ein Schuldschein über 5 Millionen Euro ab.
Das Management will 20 Millionen Euro aus dem Erlös direkt für den Schuldenabbau nutzen. Der Abschluss des Verkaufs soll innerhalb der nächsten sechs Monate erfolgen.
Neue Partnerschaften für Micro-LEDs
Parallel dazu treibt das Unternehmen die Micro-LED-Technik voran. Eine neue Partnerschaft mit einem Infrastruktur-Anbieter für KI-Rechenzentren soll die Entwicklung beschleunigen. Es geht um sogenannte Optical Interconnects.
Die Markteinführung dieser Lichtverbindungstechnik ist für 2027 geplant. Marktbeobachter sehen hier bis zum Jahr 2030 ein bedeutendes Potenzial.
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An der Börse kommt der Umbau gut an. Die Aktie kletterte am Mittwoch um knapp acht Prozent auf 18,78 CHF. Damit notiert das Papier nur knapp unter dem Jahreshoch.
Binnen eines Monats legte der Kurs um über 80 Prozent zu. Analysten von AlphaValue/Baader Europe hoben passend dazu ihr Rating an. Sie verwiesen auf das Wachstum bei KI-Produkten.
Ab 2027 will ams-OSRAM einen nachhaltig positiven Cashflow generieren. Die Skalierung der Photonik-Sparte bleibt dabei die zentrale Aufgabe für den Vorstand.
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