ams-OSRAM schärft sein Profil und treibt die Neuausrichtung des Konzerns weiter voran. Während am vergangenen Mittwoch der Verkauf der Metallproduktion in Schwabmünchen an die Elmet Group vereinbart wurde, zeigt die operative Entwicklung in den verbleibenden Kernbereichen deutliche Fortschritte.
Mit Rekordwerten bei den neu gewonnenen Kundenprojekten und einer verbesserten Finanzstruktur festigt das Unternehmen seine Position in den Sektoren Automotive und Sensorik.
Starke Auftragslage und optimierte Kostenstruktur
Anfang September legte das Unternehmen Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 vor, die am oberen Ende der eigenen Prognose lagen. Der Gruppenumsatz erreichte 805 Millionen Euro, während das bereinigte EBITDA mit 136 Millionen Euro gemeldet wurde.
Besonders wichtig für die langfristige Perspektive sind die sogenannten Design-Wins: Im zweiten Quartal sicherte sich ams-OSRAM Rekord-Aufträge mit einem zukünftigen Umsatzvolumen von über 1,6 Milliarden Euro. Damit summierten sich diese Projektzusagen für das erste Halbjahr 2026 auf rund 2,5 Milliarden Euro.
Zusätzlich zur operativen Dynamik treibt das Management die finanzielle Stabilisierung voran. Durch eine Refinanzierung mit neuen Senior Notes im Volumen von einer Milliarde Euro zu einem Zinssatz von 7,25 % senkt das Unternehmen Medienberichten zufolge seine jährlichen Zinskosten um etwa 40 Millionen Euro.
Zum Ende des zweiten Quartals verfügte der Konzern über liquide Mittel in Höhe von rund einer Milliarde Euro; inklusive revolvierender Kreditlinien lag die Liquidität bei 1,5 Milliarden Euro. Nach Abschluss geplanter Desinvestitionen soll dieser Puffer auf rund 2,1 Milliarden Euro anwachsen.
Technologische Präsenz auf globalen Leitmessen
In der vergangenen Woche unterstrich ams-OSRAM seine technologische Reichweite mit Auftritten auf zwei internationalen Leitmessen. Auf der Automechanika in Frankfurt, die am gestrigen Samstag zu Ende ging, präsentierte das Unternehmen neue Lichtlösungen für den Automotive-Aftermarket.
Unter dem Motto „Be Road Ready“ wurden straßenzugelassene LED-Retrofit-Lösungen sowie neue Werkstatt- und Pannenhelfer vorgestellt, um die Marktführerschaft im Bereich der Fahrzeugbeleuchtung zu untermauern.
Zeitgleich trat der Konzern auf der CIOE 2026 in Shenzhen auf. Mit mehr als 20 Demonstrationen in den Bereichen Photonik und Sensorik adressierte ams-OSRAM dort den wichtigen asiatischen Markt. Diese Serie technologischer Fachveranstaltungen wird am 23. September mit einem Innovationsforum in Singapur fortgesetzt, bei dem Fortschritte in der MEMS-Technologie im Fokus stehen.
Der Kapitalmarkt bewertete die jüngsten Entwicklungen positiv: Am vergangenen Freitag legte die Aktie um 2,6 % zu und schloss bei 19,40 Euro. Damit setzt sich der starke Trend des laufenden Jahres fort, in dem das Papier seit Jahresbeginn bereits ein Plus von 130 % verzeichnet hat.
Für das dritte Quartal 2026 stellt das Management einen Umsatz zwischen 770 und 870 Millionen Euro bei einer bereinigten EBITDA-Marge von 16,0 % (plus/minus 1,5 Prozentpunkte) in Aussicht.
ams-OSRAM-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ams-OSRAM-Analyse vom 13. September liefert die Antwort:
Die neusten ams-OSRAM-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ams-OSRAM-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
ams-OSRAM: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
