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Amplifon: EBITDA-Marge auf 24,5% gestiegen

Amplifon erzielt dank Sparprogramm eine Rekordmarge, während der Umsatz währungsbedingt leicht sinkt. Die Aktie legt deutlich zu.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rekordmarge von 24,5 Prozent erreicht
  • Umsatz währungsbereinigt leicht gestiegen
  • Übernahme von GN Hearing geplant
  • Aktienkurs steigt um über neun Prozent

Der Mailänder Hörgeräte-Spezialist Amplifon hat im ersten Quartal 2026 eine Rekordmarge erzielt. Während der Gesamtmarkt mit Währungseffekten kämpft, greifen die internen Sparmaßnahmen des Konzerns schneller als erwartet.

Effizienzprogramm treibt die Margen

Das Programm „Fit4Growth“ zeigt erste deutliche Erfolge. Die bereinigte EBITDA-Marge kletterte um 60 Basispunkte auf den Bestwert von 24,5 Prozent. Parallel dazu stieg der bereinigte Nettogewinn auf 44,4 Millionen Euro.

Der Umsatz lag mit 579,8 Millionen Euro zwar nominal leicht unter dem Vorjahresniveau. Währungsbereinigt verzeichnete Amplifon jedoch ein organisches Plus von 2,2 Prozent. Das Management straffte dafür das Filialnetz radikal und schloss rund 160 Kliniken in zehn Ländern.

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Umbau zum integrierten Konzern

Die strategische Neuausrichtung geht über reine Kostensenkungen hinaus. Im Fokus steht die 2,3 Milliarden Euro schwere Übernahme von GN Hearing, die bis Ende 2026 abgeschlossen sein soll. GN Store Nord wird im Zuge dessen mit einem Anteil von rund 16 Prozent zum zweitgrößten Aktionär.

Die verbesserte Cashflow-Generierung drückte die Nettofinanzverschuldung auf rund eine Milliarde Euro. Anleger reagierten am Mittwoch deutlich: Die Aktie legte um über neun Prozent auf 11,31 Euro zu. Indes notiert das Papier seit Jahresbeginn noch immer rund 18 Prozent im Minus.

Für das Gesamtjahr bleibt der Vorstand optimistisch. Er erwartet ein organisches Wachstum von über drei Prozent und eine weitere Margenverbesserung um insgesamt 100 Basispunkte. Im Mai folgt die Auszahlung der Dividende von 0,29 Euro je Aktie.

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