Amgen hat gestern nach US-Börsenschluss seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt – und die fielen deutlich besser aus als erwartet. Der Umsatz kletterte um 9 Prozent auf 9,9 Milliarden Dollar, Analysten hatten nur mit 9,5 Milliarden gerechnet. Beim Gewinn je Aktie lag der Biotechkonzern mit 5,29 Dollar um 60 Cent über den Prognosen. Der Nettogewinn verdoppelte sich auf 1,3 Milliarden Dollar.
Besonders stark liefen die Verkäufe der Topmedikamente. Prolia, Repatha, Evenity und Uplizna sorgten für kräftige Impulse. Die Aktie reagierte prompt: Im frühen US-Handel legte sie um sechs Prozent zu.
Analysten heben Kursziele an
Cantor Fitzgerald schraubte sein Kursziel von 315 auf 350 Dollar nach oben, bleibt aber bei der neutralen Einschätzung. Die Analysten lobten zwar die Stärke bei Repatha und Uplizna, verwiesen aber auch auf weniger nachhaltige Faktoren wie Lageraufbau und Prolia-Verkäufe.
RBC Capital zeigte sich optimistischer und erhöhte das Kursziel von 335 auf 360 Dollar bei einer Kaufempfehlung. TD Cowen ging noch einen Schritt weiter: Das neue Kursziel liegt bei 420 Dollar, hochgeschraubt von 389 Dollar. Beide Institute hoben die solide Pipeline-Entwicklung hervor.
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Ausblick fällt konservativ aus
Für 2026 peilt Amgen Erlöse zwischen 37,0 und 38,4 Milliarden Dollar an. Das würde nach dem Plus von 10 Prozent auf 36,8 Milliarden Dollar in 2025 ein erneutes Wachstum bedeuten. Beim bereinigten Gewinn je Aktie rechnet der Konzern mit 21,60 bis 23,00 Dollar – nach 21,84 Dollar im Vorjahr.
Die Konsensschätzung liegt aktuell bei 22,08 Dollar je Aktie. Cantor Fitzgerald geht davon aus, dass die Prognosen nach diesen Zahlen noch nach oben wandern dürften. Für Aktienrückkäufe plant Amgen maximal drei Milliarden Dollar ein.
Ein weiterer positiver Faktor: Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben fallen moderater aus als befürchtet. Das gibt dem Gewinn zusätzlichen Spielraum.
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