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American Water Works Aktie: Warten auf die Wende

Die Aktie des US-Wasserversorgers stabilisiert sich nach einer Ratinganhebung. Die Aktionäre stimmen im Februar über eine bedeutende Akquisition ab, die für die Wachstumsstrategie entscheidend ist.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Bank of America hebt Rating auf 'Neutral' an
  • Aktionärsabstimmung über Essential Utilities-Übernahme im Februar
  • Unternehmen bekräftigt Gewinnprognose für 2026
  • Aktienrückkaufprogramm erfolgreich abgeschlossen

Die Aktie des US-Wasserversorgers American Water Works zeigt sich nach einer Analystenaufwertung stabil. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf einen entscheidenden Termin im Februar und die Frage, ob das Unternehmen seine Wachstumsziele erreichen kann.

Bank of America hat das Rating für den Titel am vergangenen Montag von „Underperform“ auf „Neutral“ angehoben und ein Kursziel von 139 US-Dollar vorgelegt. Dies deutet auf ein moderates Aufwärtspotenzial von rund 8,6 Prozent gegenüber dem damaligen Kurs hin. Die allgemeine Marktstimmung bleibt jedoch verhalten: Der durchschnittliche Konsenskursziel liegt bei 141,20 Dollar, und die Mehrheit der Analysten (10 von 12) stuft die Aktie weiterhin als „Hold“ ein.

Entscheidender Termin im Februar

Ein zentraler Fokus für Investoren ist die geplante Übernahme von Essential Utilities. Am 10. Februar 2026 soll eine außerordentliche Hauptversammlung der Aktionäre über den Zusammenschluss abstimmen. Die Transaktionsdetails sind klar:
* Aktionäre von Essential Utilities erhalten 0,305 Aktien von American Water Works je gehaltener Aktie.
* Die Vereinbarung sieht eine Vertragsstrafe in Höhe von 835 Millionen US-Dollar bei einem Scheitern des Deals vor.

Die erfolgreiche Integration des Zukaufs gilt als wichtiger Test für die künftige Wachstumsstrategie des Unternehmens.

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Solide Fundamentaldaten trotz Zurückhaltung

Unabhängig von der Akquisition hat American Water Works seine eigenen finanziellen Ziele bekräftigt. Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert das Unternehmen einen Gewinn je Aktie (EPS) zwischen 6,02 und 6,12 US-Dollar. Dies würde ein Wachstum von etwa 8 Prozent gegenüber der Prognose für 2025 bedeuten. Die Zahlen des dritten Quartals 2025 stützen diesen Pfad: Der Umsatz stieg um 9,7 Prozent auf 1,45 Milliarden Dollar, der Quartals-ESP von 1,94 Dollar übertraf die Erwartungen.

Zudem hat das Management zuletzt Vertrauen signalisiert, indem es ein Aktienrückkaufprogramm über 292,99 Millionen Dollar abschloss. Dabei wurden rund 4,86 Millionen eigene Aktien zurückgekauft, was den Streubesitz um etwa 2,7 Prozent reduzierte und den EPS stützt.

Die Aktie notiert derzeit bei 131,80 US-Dollar und bewegt sich damit in der Mitte ihres 52-Wochen-Bandes von 118,74 bis 155,50 Dollar. Die nächste wesentliche Kursbewegung wird wahrscheinlich vom Ausgang der Hauptversammlung am 10. Februar abhängen.

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