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American Water Works Aktie: Milliarden-Pläne

Der Wasserversorger American Water Works plant Kapitalausgaben von bis zu 48 Milliarden Dollar für die Infrastrukturmodernisierung. Die Erwartungen an das Wachstum hängen von regulatorischen Genehmigungen ab.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Langfristige Investitionspläne von 46 bis 48 Milliarden Dollar
  • Regulatorische Anträge in Illinois und New Jersey eingereicht
  • Aktie notiert charttechnisch im überverkauften Bereich
  • Ergebnisveröffentlichung und Konferenz Mitte Februar

American Water Works bereitet sich auf die Veröffentlichung seiner Jahresbilanz 2025 vor. Während das Unternehmen milliardenschwere Modernisierungsprogramme vorantreibt, warten Investoren auf Signale für die künftige Wachstumsdynamik im neuen Geschäftsjahr. In einem Sektor, der zwischen veralteter Infrastruktur und neuen digitalen Lösungen steht, markiert die Bekanntgabe der Ergebnisse am 18. Februar nach US-Börsenschluss einen wichtigen Termin für die weitere Kursentwicklung.

Hintergründe der Milliarden-Investitionen

Das Unternehmen verfolgt eine langfristige Strategie, die massive Investitionen in die Wasser- und Abwasserinfrastruktur vorsieht. In den nächsten zehn Jahren plant American Water Works Kapitalausgaben zwischen 46 und 48 Milliarden US-Dollar. Diese Mittel sollen primär in die Modernisierung bestehender Systeme fließen, um deren Effizienz und Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelteinflüssen zu erhöhen.

Doch können diese massiven Investitionsprogramme die Erwartungen der Aktionäre an ein stabiles Wachstum in einem von Inflation und regulatorischem Druck geprägten Umfeld dauerhaft erfüllen? Ein wesentlicher Teil des Geschäftsmodells hängt davon ab, diese Ausgaben über Tarifanpassungen bei den zuständigen Behörden geltend zu machen.

Regulatorik und Marktumfeld

Aktuelle Anträge verdeutlichen diesen Zusammenhang: In Illinois wurde Ende Januar ein Antrag eingereicht, um Investitionen in Höhe von rund 577 Millionen US-Dollar bis zum Jahr 2027 abzusichern. In New Jersey stützt sich ein ähnlicher Antrag auf laufende Investitionsprojekte von über 1,4 Milliarden US-Dollar. Für Anleger ist die Erfolgsquote bei diesen regulatorischen Verfahren ein entscheidender Faktor für die künftige Rentabilität.

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Der gesamte Sektor steht zudem vor einem technologischen Wandel. Neben dem Umgang mit alternder Infrastruktur rücken Themen wie digitale Leckerkennung mittels künstlicher Intelligenz und energieeffizientere Pumpstationen in den Fokus. Diese Effizienzsteigerungen sind notwendig, um die steigenden Betriebskosten abzufedern und die ehrgeizigen Klimaziele des Sektors zu erreichen.

Charttechnische Ausgangslage

Die Aktie spiegelt die aktuelle Erwartungshaltung des Marktes wider. Mit einem aktuellen Kurs von 109,00 € notiert der Titel derzeit unter seinem 50-Tage-Durchschnitt von 111,74 €. Interessant für technisch orientierte Anleger: Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt mit einem Wert von 26,7 im überverkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass die jüngsten Kursabgaben das Papier charttechnisch unter Druck gesetzt haben.

Nachdem am 18. Februar die Zahlen veröffentlicht wurden, folgt am 19. Februar eine Telefonkonferenz des Managements. Hier wird insbesondere der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026 sowie Details zum Fortschritt der Infrastrukturprojekte im Mittelpunkt stehen.

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