Vanguard Capital Management setzt ein deutliches Zeichen bei American Superconductor. Der US-Vermögensverwalter hält nun eine Beteiligung von fünf Prozent an dem Spezialisten für Energielösungen.
Einstieg eines Schwergewichts
Vanguard meldete den Besitz von exakt 2.384.736 Aktien in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht. Die Investmentfirma verfügt damit über die alleinige Verfügungsgewalt für diesen Anteil. Parallel dazu behält Vanguard für einen Teil der Position das Stimmrecht.
An der Börse zeigt die Kurve langfristig steil nach oben. Trotz eines kurzen Rücksetzers Ende April legte die Aktie im laufenden Jahr bereits um rund 64 Prozent zu. Auf Sicht von zwölf Monaten steht sogar ein Plus von 152 Prozent zu Buche.
Bewertung und Marktumfeld
Aktuell notiert das Papier bei 44,10 Euro. Das entspricht einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 16. Im Vergleich zum historischen Fünf-Jahres-Mittelwert von 129 wirkt die aktuelle Bewertung moderat.
Das Marktumfeld spielt dem Unternehmen in die Karten. Die Nachfrage nach Strominfrastruktur und Lösungen für Rechenzentren wächst rasant. Viele Firmen aus dem Industriesektor meldeten zuletzt volle Auftragsbücher und steigende Investitionen in das Stromnetz.
Auffällig bleibt die Zurückhaltung im Management. In den vergangenen drei Monaten gab es keine registrierten Aktienkäufe oder -verkäufe durch Insider.
Die nächsten Impulse dürften von der allgemeinen Investitionsbereitschaft im Infrastruktursektor ausgehen. Am heutigen Donnerstag reagiert der Kurs bereits deutlich auf die neue Aktionärsstruktur und legt um über acht Prozent zu.
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