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Symbolbild, KI-generiert

American Rare Earths Aktie: Halleck Creek liefert ab?

Sechs Bohrlöcher liefern durchschnittlich 3.497 ppm TREO; Analysen von zwölf weiteren Löchern stehen noch aus.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Durchschnittlich 3.497 ppm TREO gemessen
  • 93 Prozent über dem Cut-off
  • Spitzenwert von 9.084 ppm TREO
  • Ergebnisse aus zwölf Bohrlöchern ausstehend

Beflügelt von neuen Daten aus dem Explorationsprogramm verzeichnete American Rare Earths am Freitag einen Kursanstieg von 3,6 Prozent auf 0,2310 Euro. Der Grund für das gesteigerte Interesse der Marktteilnehmer liegt in den ersten zertifizierten Laborergebnissen aus dem Bohrprogramm für die Machbarkeitsstudie 2026 auf dem Projekt Halleck Creek.

Die gemeldeten Mineralisierungsgrade untermauern das geologische Potenzial des Vorkommens und liefern konkrete Daten für die weitere Projektentwicklung.

Hohe Trefferquote in den ersten sechs Bohrlöchern

Die veröffentlichten Analysen stammen aus den ersten sechs Bohrlöchern im Bereich der Cowboy State Mine innerhalb des Halleck-Creek-Areals. Über insgesamt 386 beprobte Analyseabschnitte hinweg ergab sich ein durchschnittlicher Gehalt von 3.497 ppm an gesamten Seltenerdoxiden (TREO). Der Medianwert lag mit 3.879 ppm TREO noch darüber.

Besonders bemerkenswert für die wirtschaftliche Bewertung ist die Kontinuität der Mineralisierung: 93 Prozent der untersuchten Intervalle übertrafen den vom Unternehmen definierten Cut-off-Schwellenwert von 1.000 ppm.

Der Spitzenwert einer Einzelprobe erreichte 9.084 ppm TREO über eine Mächtigkeit von 3,02 Metern. Diese Resultate bestätigen, dass das Projekt über zusammenhängende Zonen mit überdurchschnittlicher Konzentration an Seltenen Erden verfügt.

Oberflächennahe Zonen und weitere Laboranalysen

Medienberichten zufolge äußerte sich Chief Development Officer Andrew Conover zu den ersten Resultaten der Red-Mountain-Bohrungen. Er betonte, dass die Untersuchungen breite Zonen einer oberflächennahen Mineralisierung über die ersten sechs Bohrungen hinweg belegen. Dies ist für den späteren potenziellen Abbau von Bedeutung, da oberflächennahe Erzkörper in der Regel mit geringerem Erschließungsaufwand verbunden sind.

Das Bohrprogramm für die Machbarkeitsstudie ist damit jedoch noch nicht abgeschlossen. Während die Resultate der ersten sechs Löcher nun vorliegen, stehen die Auswertungen von zwölf weiteren Bohrlöchern noch aus. Diese befinden sich derzeit in den abschließenden Schritten der Laboranalyse und der zugehörigen Qualitätssicherungsprüfungen. Marktbeobachter warten auf diese Daten, um ein vollständigeres Bild über die Ausdehnung und Gleichmäßigkeit des Erzkörpers zu erhalten.

Mit dem jüngsten Kursgewinn knüpft der Titel an seine Entwicklung im laufenden Turnus an: Seit Jahresanfang verzeichnet die Aktie ein Plus von 12 Prozent. Die anstehenden Befunde der verbleibenden Bohrungen dürften für den weiteren Bewertungsverlauf des Projekts ausschlaggebend sein.

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