Die Auftragsbücher quellen über, die Produktionsbänder laufen am Limit. Bei AMD dreht sich derzeit alles um die Skalierung der neuen KI-Chips. Die Börse honoriert diese Fantasie. Im April durchbrach die Aktie erstmals die Marke von 300 US-Dollar.
Analysten sehen höheres Gewinnpotenzial
Ein aktueller Analystenkommentar treibt den Kurs zusätzlich an. Ruben Roy von Stifel bestätigte seine positive Einschätzung. Er sieht die kommenden MI450-Systeme als zentralen Wachstumstreiber.
Roy liefert ein starkes Argument. Das langfristige Gewinnziel von über 20 US-Dollar je Aktie sei lediglich die Untergrenze. Schließlich stamme diese Prognose aus der Zeit vor dem großen Meta-Deal. Die Markterwartungen könnten das wahre Ertragspotenzial massiv unterschätzen.
Das Nadelöhr der Produktion
Allerdings trübt ein bekanntes Risiko die Euphorie. Die Lieferketten geraten zunehmend unter Druck. AMD kann derzeit kaum so viele Chips produzieren, wie der Markt verlangt.
Das Problem: Die Fertigungskapazität bremst das Wachstum. Investoren achten bei den kommenden Quartalszahlen daher genau auf die Produktionsfortschritte.
Milliardenmarkt Rechenzentren und Staaten
Die Bank of America rechnet das Potenzial der KI-Infrastruktur konkret vor. Jedes installierte Gigawatt an Rechenleistung bringt AMD laut Analyst Vivek Arya bis zu 20 Milliarden US-Dollar Umsatz. Folgerichtig stieg das Kursziel der Bank auf 310 US-Dollar.
Parallel dazu erschließt der Konzern völlig neue Kundengruppen. AMD rüstet künftig den französischen Supercomputer Alice Recoque aus. Dieser Deal mit der Regierung in Paris liefert eine wichtige Referenz für staatliche KI-Projekte.
Gespaltene Wall Street
Vor den anstehenden Quartalszahlen zeigt sich die Wall Street uneins. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit rund 288 US-Dollar unter dem aktuellen Kursniveau.
Die Spanne der Schätzungen ist enorm. Wells Fargo ruft 345 US-Dollar auf, Citigroup taxiert den Wert auf 248 US-Dollar. Der kommende Quartalsbericht wird diese Lücke schließen müssen. Er liefert die harten Fakten zu Produktionsraten und neuen Großaufträgen.
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