AMD ist mit kräftigem Rückenwind in das Jahr 2026 gestartet und notiert nur noch hauchdünn unter dem Rekordhoch. Doch Anleger ruhen sich nicht auf der Performance des Vorjahres aus, sondern blicken bereits gespannt nach Las Vegas. Dort könnte CEO Lisa Su auf der CES die Weichen für die nächste Phase im Wettbewerb mit Platzhirsch Nvidia stellen.
Sektor im Aufwind
Der Halbleitersektor profitiert weiterhin massiv von der anhaltenden KI-Euphorie. Angetrieben von einem starken Gesamtmarkt kletterte die AMD-Aktie am Freitag um gut 5 Prozent auf 225,16 US-Dollar. Damit trennt das Papier weniger als ein Prozent vom 52-Wochen-Hoch. Verantwortlich für den Optimismus ist primär die ungebrochene Nachfrage nach Infrastruktur für künstliche Intelligenz und Hochleistungs-Computing.
Spannung vor der CES
Kurzfristig richten sich alle Augen auf den 5. Januar: Auf der Consumer Electronics Show (CES) wird CEO Lisa Su die Eröffnungsrede halten. Marktbeobachter, darunter die Analysten von Wedbush, werten diesen Termin als potenziellen Katalysator für den Aktienkurs. Erwartet werden nicht nur technische Verbesserungen der Ryzen-Chips, sondern vor allem Updates zur Roadmap für KI-Beschleuniger. Spekuliert wird über Details zum Start der MI450-GPU, die für den Kampf um Marktanteile im Data-Center-Segment entscheidend sein könnte.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei AMD?
Analysten heben Ziele an
Die Wall Street blickt optimistisch auf das laufende Jahr. Die Investmentbank TD Cowen hat AMD zu einer ihrer „Best Ideas for 2026“ gekürt und das Kursziel bei 290 US-Dollar bestätigt. Die Experten sehen in der für Mitte 2026 erwarteten Einführung der MI450-Produkte und der Helios-Racks einen entscheidenden Wendepunkt, der AMD als direkteren Konkurrenten zu Nvidia im Hyperscaler-Markt positionieren könnte.
Auch der breite Marktkonsens stützt diese Einschätzung: Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei rund 283 US-Dollar, was vom aktuellen Niveau aus noch deutliches Potenzial impliziert.
Ausblick
Nachdem AMD bereits im dritten Quartal 2025 mit einem Umsatzsprung von über 35 Prozent überzeugen konnte, müssen diese Vorschusslorbeeren nun bestätigt werden. Die nächste harte Bewährungsprobe folgt am 3. Februar 2026 mit den kommenden Quartalszahlen. Bis dahin dürfte jedoch die Präsentation in Las Vegas die kurzfristige Stimmung bei den Anlegern dominieren.
AMD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue AMD-Analyse vom 3. Januar liefert die Antwort:
Die neusten AMD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für AMD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 3. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
AMD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
