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AMD Aktie: Preismacht voll ausgespielt!

AMD erhöht Preise für Prozessoren um bis zu 15 Prozent und profitiert von starker KI-Nachfrage. Die Aktie erreicht ein 52-Wochen-Hoch vor dem anstehenden Quartalsbericht.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Preise für Prozessoren um 10 bis 15 Prozent erhöht
  • Aktie notiert auf neuem 52-Wochen-Hoch
  • Starke Nachfrage aus dem KI-Sektor als Treiber
  • Quartalszahlen mit hohen Umsatzerwartungen

Kunden zahlen drauf, Aktionäre feiern. Mitten in einer massiven Halbleiterknappheit zieht AMD die Preisschraube an. Die hohe Nachfrage aus dem KI-Sektor verleiht dem Konzern eine beispiellose Verhandlungsmacht.

Im ersten Quartal 2026 hat der Chipentwickler die Preise für seine Prozessoren spürbar angehoben. Käufer zahlen nun 10 bis 15 Prozent mehr. Parallel dazu verlängern sich die Wartezeiten drastisch auf bis zu zwölf Wochen.

Der gesamte Speichermarkt steht unter enormem Druck. Vertragspreise für herkömmliches DRAM schossen zuletzt um fast 100 Prozent in die Höhe. Auch bei NAND-Flash-Speichern und Server-Komponenten explodieren die Kosten.

KI-Offensive stützt den Kurs

An der Börse wird diese Marktdominanz honoriert. Die Papiere markierten am Freitag bei 235,85 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Allein in den vergangenen 30 Tagen verbuchte der Titel ein Kursplus von 35 Prozent.

Um diese Position zu halten, investiert das Management massiv in neue Geschäftsfelder. Kürzlich beteiligte sich das Unternehmen an einer millionenschweren Finanzierungsrunde für das Startup Wayve, das auf autonomes Fahren spezialisiert ist. Hinzu kommt eine strategische KI-Partnerschaft mit der französischen Regierung.

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Um die Margen weiter zu treiben, baut der Konzern sein Hardware-Portfolio aus. Am 22. April startet der Verkauf der neuen Ryzen 9 9950X3D Dual Edition. Branchenberichten zufolge plant das Management für das zweite Quartal ein Revival älterer Architekturen, um das lukrative AM4-Ökosystem weiter zu bedienen.

Analysten setzen auf weiteres Wachstum

Die Wall Street blickt äußerst optimistisch auf die kommenden Monate. Der Median der Kursziele liegt bei rund 290 US-Dollar. Einzelne Häuser trauen dem Wert sogar noch deutlich mehr zu. Analysten von Bernstein hoben jüngst ihre Langfristprognosen an und erwarten für 2027 einen Jahresumsatz von über 76 Milliarden US-Dollar.

Die nächste Bewährungsprobe steht unmittelbar bevor. Am 5. Mai präsentiert der Vorstand die Zahlen für das erste Quartal. Der Markt rechnet mit einem Umsatz von 9,8 Milliarden US-Dollar — ein Wachstum von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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