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AMD Aktie: Meta-Deal belastet

Die strategische Partnerschaft zwischen Meta und Nvidia belastet die AMD-Aktie, da sie Nvidias Dominanz im KI-Chipmarkt festigt und AMDs Wachstumschancen infrage stellt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Meta baut KI-Infrastruktur primär mit Nvidia-Chips
  • AMD-Aktie verliert nach Partnerschaftsankündigung
  • Timing nach enttäuschendem Quartalsausblick ungünstig
  • Markt fordert konkrete Großkundengewinne von AMD

Die Aktie von Advanced Micro Devices geriet am Dienstag und Mittwoch erneut unter Druck und verlor rund 5 Prozent. Auslöser ist eine strategische Partnerschaft zwischen Meta Platforms und Konkurrent Nvidia, die Zweifel an AMDs Position im KI-Infrastrukturmarkt schürt.

Meta setzt auf Nvidia-Technologie

Der Hauptgrund für den Kursrückgang ist die Ankündigung einer mehrjährigen strategischen Kooperation zwischen Meta und Nvidia. Die beiden Tech-Konzerne gaben am Dienstag bekannt, dass Meta seine KI-Infrastruktur der nächsten Generation primär mit Nvidia-Technologie aufbauen wird.

Konkret geht es um den massiven Einsatz von Nvidias kommenden „Blackwell“- und „Rubin“-Grafikprozessoren sowie Grace-CPUs. Für Investoren bedeutet dies eine Festigung von Nvidias Dominanz im Hyperscale-Segment – und damit weniger Spielraum für AMDs Instinct-MI-Beschleuniger.

Die Aktie rutschte nach der Nachricht auf rund 196 Dollar ab. Marktteilnehmer überdenken nun ihre Prognosen für AMDs Marktanteilsgewinne im Enterprise-KI-Bereich.

Sensibles Timing nach Quartalszahlen

Der Rückschlag trifft AMD zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die Aktie zeigte zuletzt erhöhte Volatilität nach dem Quartalsbericht Anfang Februar. Obwohl das Unternehmen die Erwartungen für Q4 2025 übertraf, enttäuschte der Ausblick für Q1 2026 zunächst die Anleger.

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Nach einer kurzen Erholungsphase durch Schnäppchenjäger bremst die Meta-Nvidia-Partnerschaft nun die Aufwärtsbewegung aus. Analysten betonen zwar, dass AMD weiterhin die klare „zweite Quelle“ für KI-Chips bleibt. Doch die „Winner-takes-most“-Dynamik beim aktuellen Infrastruktur-Ausbau begünstigt weiter den Hauptwettbewerber.

Konkrete Kundengewinne gefordert

Trotz der negativen Stimmung bleibt das institutionelle Interesse bestehen. AMD baut die Produktion seiner KI-Beschleuniger weiter aus und erweitert Partnerschaften mit anderen Cloud-Anbietern und Systemintegratoren.

Der Markt fordert jedoch handfeste Beweise, dass AMD einen größeren Anteil der Investitionsbudgets von Tech-Riesen wie Meta, Microsoft oder Google gewinnen kann. Bis weitere Kundengewinne verkündet werden, dürfte die Aktie anfällig für negative Schlagzeilen aus dem Wettbewerbsumfeld bleiben.

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