AMD baut seine Position im Rechenzentrumsgeschäft systematisch aus. Der Chipkonzern sichert sich milliardenschwere Aufträge von Tech-Giganten und positioniert seinen kommenden MI450-Chip als Schlüsselkomponente für KI-Infrastrukturen. Doch während die Auftragsbücher voll sind, notiert die Aktie deutlich unter ihrem Herbst-Hoch.
100-Milliarden-Deal mit Meta
Das Herzstück der Wachstumsstrategie: Meta investiert 100 Milliarden Dollar in MI450-GPUs und EPYC-CPUs von AMD. Die Vereinbarung geht über einen klassischen Liefervertrag hinaus – sie beinhaltet eine Warrant-Struktur, die die Ausgabe von bis zu 160 Millionen AMD-Aktien ermöglicht. Eine strategische Verzahnung, die beide Unternehmen langfristig aneinander bindet.
Ein ähnlich strukturierter Deal wurde mit OpenAI geschlossen. AMD verankert sich damit in der Lieferkette für hochleistungsfähige KI-Systeme – ein Markt, der nach Analystenschätzungen in den kommenden Jahren exponentiell wachsen dürfte.
Rechenzentren als Wachstumsmotor
Das Management prognostiziert für die Datacenter-Sparte eine jährliche Wachstumsrate von 60 Prozent über die nächsten drei Jahre. Dieser Bereich soll den Gesamtkonzern auf eine Umsatzsteigerung von 35 Prozent pro Jahr heben.
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Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 untermauern die Dynamik: AMD steigerte den Umsatz um 34 Prozent auf rund 35 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn kletterte um 164 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar. Für 2026 und 2027 rechnen Analysten mit Umsatzwachstum von 34 beziehungsweise 43 Prozent.
Bewertung im Spannungsfeld
Trotz der operativen Stärke handelt die AMD-Aktie mehr als 25 Prozent unter ihrem Allzeithoch vom Oktober 2025. Das Forward-KGV liegt bei 30 – eine Bewertung, die Anleger gegen die ambitionierten Wachstumsziele abwägen.
Goldman Sachs hatte zuletzt auf mögliche Risiken hingewiesen: Falls die KI-Implementierung nicht mit dem Infrastrukturausbau Schritt hält, könnten Überkapazitäten entstehen. Der MI450-Chip, dessen Markteinführung für 2026 geplant ist, wird zeigen müssen, ob AMD im Wettbewerb um KI-Beschleuniger mit Nvidia mithalten kann.
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