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AMD Aktie: Ausverkauft bis 2027

Der Chipkonzern AMD profitiert von einer starken Nachfrage nach Server-Prozessoren, die für 2026 bereits verkauft sind. Analysten erwarten Preiserhöhungen und sehen die Aktie nach acht Gewinntagen im Aufwind.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Server-Prozessoren für 2026 bereits ausverkauft
  • Analysten prognostizieren Preiserhöhungen um 10-15%
  • Aktie verzeichnet acht Gewinntage in Serie
  • Quartalszahlen am 3. Februar als nächster Test

Advanced Micro Devices erlebt derzeit eine bemerkenswerte Aufholjagd. Der Chipkonzern hat seine Server-CPU-Kapazitäten für 2026 nahezu vollständig verkauft – ein Zustand, der AMD erstmals seit Jahren wieder deutliche Preissetzungsmacht verschafft. Die Folge: acht Gewinntage in Serie und ein Kursplus von 24 Prozent innerhalb von zwei Wochen.

Engpass verschafft Verhandlungsmacht

Der Kern der Rally liegt in einem fundamentalen Nachfrageüberhang. Laut einer Analyse von KeyBanc Capital Markets vom 22. Januar sind AMDs Server-Prozessoren für das Gesamtjahr 2026 praktisch ausverkauft. Analyst John Vinh erwartet in der Folge Preiserhöhungen von 10 bis 15 Prozent in den kommenden Quartalen – eine direkte Folge der knappen Verfügbarkeit. KeyBanc bestätigte seine „Overweight“-Einstufung.

Parallel hob Bernstein-Analyst Stacy Rasgon sein Kursziel von 200 auf 225 Dollar an, behielt jedoch seine neutrale Haltung bei. Die Begründung: starke Nachfrage nach Server-CPUs bei gleichzeitig ambitionierten Bewertungsniveaus.

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Operative Meldungen stützen das Bild. Riot Platforms sicherte sich Rechenzentrumskapazitäten von AMD über einen mehrjährigen Vertrag, skalierbar bis 200 Megawatt. Auf der Consumer-Seite startet am 29. Januar der neue Ryzen 7 9850X3D zum Preis von 499 Dollar.

Quartalszahlen als nächster Test

Am 3. Februar folgt der entscheidende Realitätscheck. AMD legt die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Die Wall Street erwartet einen Umsatzsprung auf 9,63 Milliarden Dollar – ein Plus von knapp 26 Prozent im Jahresvergleich. Beim Gewinn je Aktie werden 1,32 Dollar prognostiziert. KeyBanc kalkuliert sogar mit 9,75 Milliarden Dollar Umsatz und einem EPS von 1,36 Dollar.

Technisch hat die Aktie die Widerstandszone bei 228 bis 230 Dollar durchbrochen. Das bisherige Allzeithoch bei 267 Dollar rückt damit in Reichweite. Bestätigen die Quartalszahlen die aggressive Nachfragesituation und das von KeyBanc skizzierte Preissetzungspotenzial, könnte die Marke fallen. Bleibt der Ausblick hingegen hinter der „Sold Out“-Erwartung zurück, dürfte nach dem steilen Anstieg eine Konsolidierung einsetzen.

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