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AMD: 303,46 USD auf Rekordhoch

Die AMD-Aktie erreicht ein historisches Hoch, angetrieben durch starke Marktanteile im Servergeschäft und die Nachfrage nach KI-Chips. Die anstehenden Quartalszahlen rücken die Profitabilität in den Fokus.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie erreicht Allzeithoch bei über 300 US-Dollar
  • Server-Umsatzanteil von über 41 Prozent weltweit
  • Starke Nachfrage nach KI-Chips treibt Wachstum
  • Analysten fokussieren sich auf Margenentwicklung

Die Papiere von Advanced Micro Devices (AMD) haben eine historische Schwelle durchbrochen. Am Mittwoch schoss der Kurs in der Spitze auf über 304 US-Dollar und hievte die Marktkapitalisierung in Richtung der halben Billion. Ein Blick auf die Handelsplätze in Europa zeigt ein ähnliches Bild. Hier schloss die Aktie gestern auf einem 52-Wochen-Hoch von gut 251 Euro, was einem beeindruckenden 12-Monats-Plus von rund 215 Prozent entspricht.

Dieser Kurssprung kommt nicht aus dem Nichts. Das Handelsvolumen lag zuletzt massiv über dem Durchschnitt der vergangenen Monate. Investoren honorieren die aggressive Expansion des Unternehmens im margenstarken Server-Geschäft.

Fokus auf Hochleistungschips

Ein genauer Blick auf die jüngsten Branchenzahlen offenbart die Strategie des Chipentwicklers. Im Schlussquartal des vergangenen Jahres sicherte sich AMD einen weltweiten Umsatzanteil bei Servern von über 41 Prozent. Der reine Stückzahl-Anteil lag indes bei knapp 29 Prozent. Diese Diskrepanz belegt den erfolgreichen Wechsel hin zu teureren EPYC-Prozessoren.

Rückenwind liefert parallel dazu der wichtigste Fertigungspartner. TSMC meldete für das abgelaufene Quartal ein massives Umsatzwachstum quer durch alle wichtigen Sparten. Besonders das Segment für Hochleistungsrechnen, welches KI-Chips umfasst, wuchs sequenziell stark und macht mittlerweile den Großteil der Erlöse der Taiwaner aus. Das lässt auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach AMD-Hardware schließen.

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Abseits der Hardware rüstet der Konzern auch bei der Software auf. Hinweise im Entwickler-Kit deuten auf eine neue Technologie zur Bildraten-Generierung hin. Damit greift AMD den Platzhirsch Nvidia und dessen DLSS-Technologie direkt an.

Margendruck im Fokus

Am 5. Mai legt das Management die Karten für das erste Quartal auf den Tisch. Die hauseigene Prognose stellt einen Umsatz von rund 9,8 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Das entspräche einem Plus von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Analysten blicken bei der anstehenden Zahlenvorlage besonders auf die Profitabilität. Schätzungen gehen von einem leichten Rückgang der Bruttomarge aus, nachdem diese zuletzt bei 57 Prozent lag. Das durchschnittliche Kursziel rangiert aktuell bei gut 292 US-Dollar. Einzelne Experten haben ihre Zielmarken nach dem jüngsten Rekordlauf jedoch bereits auf bis zu 320 US-Dollar angehoben.

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Diskussion zu AMD

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.