Die Papiere von Advanced Micro Devices (AMD) haben eine historische Schwelle durchbrochen. Am Mittwoch schoss der Kurs in der Spitze auf über 304 US-Dollar und hievte die Marktkapitalisierung in Richtung der halben Billion. Ein Blick auf die Handelsplätze in Europa zeigt ein ähnliches Bild. Hier schloss die Aktie gestern auf einem 52-Wochen-Hoch von gut 251 Euro, was einem beeindruckenden 12-Monats-Plus von rund 215 Prozent entspricht.
Dieser Kurssprung kommt nicht aus dem Nichts. Das Handelsvolumen lag zuletzt massiv über dem Durchschnitt der vergangenen Monate. Investoren honorieren die aggressive Expansion des Unternehmens im margenstarken Server-Geschäft.
Fokus auf Hochleistungschips
Ein genauer Blick auf die jüngsten Branchenzahlen offenbart die Strategie des Chipentwicklers. Im Schlussquartal des vergangenen Jahres sicherte sich AMD einen weltweiten Umsatzanteil bei Servern von über 41 Prozent. Der reine Stückzahl-Anteil lag indes bei knapp 29 Prozent. Diese Diskrepanz belegt den erfolgreichen Wechsel hin zu teureren EPYC-Prozessoren.
Rückenwind liefert parallel dazu der wichtigste Fertigungspartner. TSMC meldete für das abgelaufene Quartal ein massives Umsatzwachstum quer durch alle wichtigen Sparten. Besonders das Segment für Hochleistungsrechnen, welches KI-Chips umfasst, wuchs sequenziell stark und macht mittlerweile den Großteil der Erlöse der Taiwaner aus. Das lässt auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach AMD-Hardware schließen.
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Abseits der Hardware rüstet der Konzern auch bei der Software auf. Hinweise im Entwickler-Kit deuten auf eine neue Technologie zur Bildraten-Generierung hin. Damit greift AMD den Platzhirsch Nvidia und dessen DLSS-Technologie direkt an.
Margendruck im Fokus
Am 5. Mai legt das Management die Karten für das erste Quartal auf den Tisch. Die hauseigene Prognose stellt einen Umsatz von rund 9,8 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Das entspräche einem Plus von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Analysten blicken bei der anstehenden Zahlenvorlage besonders auf die Profitabilität. Schätzungen gehen von einem leichten Rückgang der Bruttomarge aus, nachdem diese zuletzt bei 57 Prozent lag. Das durchschnittliche Kursziel rangiert aktuell bei gut 292 US-Dollar. Einzelne Experten haben ihre Zielmarken nach dem jüngsten Rekordlauf jedoch bereits auf bis zu 320 US-Dollar angehoben.
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