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Symbolbild, KI-generiert

Amcor: Umsatz auf 5,91 Milliarden nach Berry-Übernahme

Amcor verzeichnet dank Berry-Integration einen Umsatzanstieg von 77 Prozent, senkt aber den Ausblick für den freien Cashflow.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatzplus von 77 Prozent
  • Bereinigtes EBITDA steigt deutlich
  • Cashflow-Prognose nach unten korrigiert
  • Aktie legt nach Zahlen zu

Die Integration von Berry Global verändert die Dimensionen bei Amcor. Der Verpackungskonzern meldet für sein drittes Quartal einen massiven Umsatzsprung. Parallel dazu belasten steigende Energiekosten die Prognose für den freien Cashflow.

In den drei Monaten bis Ende März kletterte der Nettoumsatz um 77 Prozent auf 5,91 Milliarden US-Dollar. Das bereinigte Ergebnis je Aktie erreichte 0,96 US-Dollar. Damit übertraf Amcor die durchschnittlichen Erwartungen des Marktes.

Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) stieg im gleichen Schritt auf 892 Millionen US-Dollar. Die Börse reagiert positiv auf diese operativen Fortschritte. Die Aktie legt am Mittwoch um über neun Prozent auf 41,07 US-Dollar zu.

Zuvor notierte das Papier mit einem RSI von 34,5 nahe dem überverkauften Bereich. Die Integration des zugekauften Konkurrenten Berry Global lieferte bereits erste messbare Erfolge. Der Konzern realisierte Synergien von 77 Millionen US-Dollar.

Indes korrigiert die Konzernleitung ihre Erwartungen an den freien Cashflow. Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet Amcor nun mit 1,5 bis 1,6 Milliarden US-Dollar. Zuvor lag das Ziel bei bis zu 1,9 Milliarden US-Dollar.

Höhere Kosten für Rohstoffe und Energie bremsen die Liquidität aus. Das Unternehmen macht dafür unter anderem die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten verantwortlich. Das Gewinnziel bleibt stabil: Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll zwischen 3,98 und 4,03 US-Dollar liegen.

Amcor treibt den Umbau des Portfolios weiter voran. Zwei US-Produktionsstätten für Getränkeverschlüsse gehen an Closure Systems International. Das Management plant zudem eine Quartalsdividende von 0,65 US-Dollar je Aktie für den kommenden Juni.

Eine strukturelle Änderung steht beim Kalender an. Der Konzern stellt sein Geschäftsjahr auf das Kalenderjahr um. Dieser Prozess soll bis Ende 2027 vollständig abgeschlossen sein.

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Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.