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Ambarella Aktie: Fokus auf Edge-AI

Ambarella meldet Rekordumsatz durch KI-Chips, stellt neue 4-Nanometer-Technologie vor. Das Wachstum wird jedoch von einer leicht abgeschwächten Umsatzprognose für das laufende Quartal begleitet.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rekordumsatz im dritten Quartal erzielt
  • Neuer CV7-Chip mit 4-Nanometer-Technologie
  • KI-Produkte dominieren das Kerngeschäft
  • Vorsichtige Prognose für aktuelles Quartal

Ambarella setzt konsequent auf die Expansion im Bereich der künstlichen Intelligenz direkt am Endgerät. Mit einem Rekordumsatz im Rücken und einer neuen Chip-Generation versucht das Unternehmen, seine Position im Wettbewerb für intelligente Vision-Systeme zu festigen. Doch reicht die technologische Offensive aus, um den leicht abgeschwächten Ausblick für das laufende Quartal zu kompensieren?

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Rekordumsatz: 108,5 Millionen US-Dollar im dritten Quartal (+31,2 % zum Vorjahr).
  • KI-Fokus: Edge-AI-Produkte steuern bereits 80 % zum Gesamtumsatz bei.
  • Innovation: Vorstellung des CV7-Chips auf 4-Nanometer-Basis mit 20 % geringerem Stromverbrauch.
  • Ausblick: Umsatzprognose für das vierte Quartal zwischen 97 und 103 Millionen US-Dollar.

Technologische Offensive in der Nische

Ambarella hat im Januar technologisch nachgelegt. Der neu vorgestellte CV7-Chip ist speziell für die Verarbeitung von hochauflösenden 8K-Videostreams bei minimalem Energiebedarf konzipiert. Durch die Fertigung im 4-Nanometer-Verfahren zielt das Management auf Anwendungen in der Robotik, bei Drohnen und in der Automobilindustrie ab.

Um die Hürden für Kunden zu senken, startete das Unternehmen zudem eine neue „Developer Zone“. Diese Plattform soll Partnern den frühen Zugriff auf Software und Hardware ermöglichen, um die Implementierung eigener KI-Anwendungen zu beschleunigen. Dass diese Strategie greift, zeigte sich bereits Ende letzten Jahres durch die Kooperation mit Antigravity, die den CV5-Chip in neuen Drohnen-Modellen einsetzen.

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Transformation spiegelt sich in Zahlen wider

Die finanzielle Entwicklung verdeutlicht den Wandel vom reinen Video-Spezialisten zum KI-Unternehmen. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 erreichte die Bruttomarge (Non-GAAP) solide 60,9 %. Besonders signifikant ist das Erreichen eines Rekordniveaus beim Umsatzanteil von Edge-AI-Lösungen, die mittlerweile das Kerngeschäft dominieren.

Trotz der operativen Erfolge zeigt sich das Management für das vierte Quartal etwas vorsichtiger. Die Umsatzprognose liegt mit einer Spanne von 97 bis 103 Millionen US-Dollar leicht unter dem Niveau des vorangegangenen Rekordquartals.

Nächste Impulse im Februar

Die kommenden Wochen werden zeigen, wie schnell die neuen Produkte am Markt Fuß fassen. Die nächste entscheidende Marke für Anleger ist die Veröffentlichung der Ergebnisse zum vierten Quartal, die für den 24. oder 25. Februar 2026 nach US-Börsenschluss angekündigt ist. Im Fokus steht dabei vor allem, ob Ambarella die Bruttomargen trotz des dynamischen Marktumfelds stabil halten kann und wie der Ausblick für das neue Geschäftsjahr ausfällt.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.

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