Die Amazon-Aktie notiert auf Rekordniveau, doch hinter den Kulissen baut der Tech-Gigant den Konzern radikal um. Während Investoren den Kurs auf ein neues Allzeithoch treiben, bereitet das Management eine massive Entlassungswelle vor, um Milliardeninvestitionen in die künstliche Intelligenz zu finanzieren. Gleichzeitig bläst der Konzern im Gesundheitssektor zum Angriff und setzt die Konkurrenz unter massiven Druck.
Offensive gegen ChatGPT und Pharma-Branche
Auf der Elektronikmesse CES präsentierte Amazon kürzlich „Alexa+“, einen fortschrittlichen KI-Assistenten, der weit über die bisherigen Sprachbefehle hinausgeht. Mit einer neuen Web-Oberfläche und der Fähigkeit zu komplexen Aufgaben – wie der eigenständigen Reisebuchung – positioniert sich der Dienst als direkter Konkurrent zu ChatGPT. Analysten bewerten diesen Schritt als entscheidend, um die riesige Basis von über 600 Millionen Alexa-Geräten endlich signifikant zu monetarisieren. Für Nicht-Prime-Mitglieder soll der Dienst rund 19,99 US-Dollar monatlich kosten.
Parallel dazu sorgt Amazon Pharmacy für Unruhe im Gesundheitsmarkt. Durch den aggressiven Preiskampf bei Novo Nordisks populärem Abnehmpräparat Wegovy geraten spezialisierte Telehealth-Anbieter unter die Räder. Die Aktie des Konkurrenten Hims & Hers gab deutlich nach und wurde von der Bank of America herabgestuft, da Amazons Kampfpreise die Margen der kleineren Wettbewerber bedrohen.
Stellenabbau finanziert KI-Zukunft
Trotz der positiven Kursentwicklung treibt das Management die Effizienzsteigerung konsequent voran. Bestätigten Berichten zufolge beginnt am 26. Januar 2026 eine neue Entlassungsrunde, die bis Mai bis zu 30.000 Stellen im mittleren Management und der Verwaltung betreffen soll.
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Das Management deklariert diese Einschnitte als notwendige Kapitalumschichtung. Die eingesparten Mittel fließen direkt in einen 100-Milliarden-Dollar-Investitionsplan, der über das nächste Jahrzehnt den Ausbau der KI-Infrastruktur und der Rechenzentren sichern soll.
Analysten bleiben optimistisch
An der Wall Street wird diese Strategie honoriert. Die Aktie erreichte gestern mit 246,47 US-Dollar ein neues Rekordhoch und liegt damit fast 63 Prozent über dem 52-Wochen-Tief.
- Starke Cloud-Sparte: Das Wachstum der Cloud-Tochter AWS beschleunigte sich zuletzt auf rund 20 Prozent jährlich.
- Analysten-Votum: Die Experten sehen in den stabilen Margen von AWS den nötigen Cashflow-Treiber für die teuren KI-Wetten.
- Ausblick: Häuser wie Bernstein führen den Titel als „Top Pick“ für 2026 und sehen Kursziele jenseits der 300 US-Dollar.
Der Konzern setzt alles auf eine Karte: Die Gewinne aus dem Cloud-Geschäft und Einsparungen beim Personal sollen die Dominanz im KI-Zeitalter sichern. Ob die Wette auf Alexa+ und die aggressive Expansion im Pharma-Bereich langfristig aufgehen, wird sich in der erfolgreichen Umsetzung der nächsten Quartale zeigen müssen.
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