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Amazon Aktie: Größter Windkraft-Deal in Großbritannien

Amazon schließt größten Onshore-Windkraftvertrag Großbritanniens zur Versorgung seiner KI-Cloud-Infrastruktur. Die Aktie testet derweil charttechnische Unterstützung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Größter Onshore-Winddeal in Großbritannien
  • 90 Megawatt aus schottischem Windpark
  • 50. grünes Energieprojekt im Königreich
  • Aktie prüft Unterstützung an 200-Tage-Linie

Künstliche Intelligenz und Cloud-Dienste fressen Strom. Amazon sichert sich nun massiv Nachschub. In Schottland hat der Konzern einen langfristigen Vertrag für Windenergie geschlossen. Das Ziel: Die enormen Rechenzentren am Laufen halten.

Größter Windkraft-Deal Großbritanniens

Amazon kauft künftig 90 Megawatt Windenergie von egg Power. Der Strom stammt aus dem geplanten Chirmorie-Windpark in Südschottland. Laut egg Power ist es der größte Onshore-Windkraftvertrag in Großbritannien. Die Bauarbeiten sollen bald starten. Lokale Firmen übernehmen den Bau. Die Turbinen liefert Vestas.

Für Amazon ist es bereits das 50. grüne Energieprojekt im Vereinigten Königreich. Das Portfolio umfasst externe Wind- und Solarparks sowie Anlagen auf den eigenen Logistikzentren. Sobald alle Projekte laufen, erreicht Amazon eine Kapazität von über einem Gigawatt. Das reicht rechnerisch für mehr als eine Million britische Haushalte.

Aktie sucht den Boden

An der Börse spielt die Musik derzeit woanders. Die Amazon-Aktie schloss am Donnerstag bei knapp 200 Euro. Auf Monatssicht verlor das Papier rund 14 Prozent an Wert. Damit notiert der Kurs spürbar unter seinem Jahreshoch.

Aktuell testet die Aktie die wichtige 200-Tage-Linie. Diese verläuft bei knapp 200 Euro und bietet eine charttechnische Unterstützung. Der neue Strom-Deal liefert zwar keine direkten Umsatzsprünge. Er löst aber ein zentrales Problem des Konzerns. Ohne gesicherte Energie stockt das Wachstum der datenintensiven Dienste.

Cloud-Wachstum treibt die Kosten

Wie wichtig die Infrastruktur ist, zeigen die jüngsten Quartalszahlen. Der Umsatz der Cloud-Sparte AWS kletterte um 28 Prozent. Er erreichte 37,6 Milliarden US-Dollar. Im gleichen Schritt stieg der gesamte Konzernumsatz auf über 181 Milliarden US-Dollar.

Am Markt rückt nun die Profitabilität in den Fokus. Der schottische Windpark sichert die physische Basis für weitere KI-Anwendungen. Der nächste harte Impuls für die Aktie folgt mit den kommenden Quartalszahlen. Behauptet Amazon dort seine hohen Margen im Cloud-Segment, dürfte der Kurs an der 200-Tage-Linie einen festen Boden finden.

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