Amazon sieht bislang keine nennenswerten Auswirkungen externer Einkaufsagenten auf sein Werbegeschäft. Das sagte CEO Andy Jassy laut Reuters am Mittwoch. Das Unternehmen erklärte zugleich, solche Agenten sollten offen agieren und die Entscheidungen der Anbieter darüber respektieren, ob sie sich beteiligen wollen.
Kaufempfehlung mit höherem Kursziel
Phillip Securities stufte Amazon Medienberichten zufolge am Montag von „Accumulate“ auf „Buy“ hoch. Das Analysehaus erhöhte das Kursziel von 320 $ auf 330 $. Als Begründung nannte es die Visibilität der Nachfrage bei AWS.
Die Amazon-Aktie steigt heute um 1,6% auf 236,10 € und begleitet damit die jüngsten Unternehmensnachrichten mit Kursgewinnen.
Bei den vor gut einer Woche veröffentlichten Quartalszahlen meldete Amazon für das dritte Quartal 2026 einen Nettoumsatz von 201,9 Milliarden $. Das entsprach einem Wachstum von 12% gegenüber dem Vorjahr.
Der AWS-Umsatz legte um 39,3% auf 46,0 Milliarden $ zu. Der verwässerte Gewinn je Aktie betrug 1,89 $. Für das vierte Quartal 2026 stellte Amazon einen Nettoumsatz zwischen 240 Milliarden $ und 247 Milliarden $ in Aussicht.
Infrastrukturfinanzierung und Stellenabbau
In einer Quartalsmitteilung legte Amazon eine besicherte Finanzierungsfazilität für Infrastrukturvermögenswerte von bis zu 80 Milliarden $ offen. Sie ist vom ersten Quartal 2027 bis zum dritten Quartal 2028 verfügbar.
Daneben berichtete Reuters am 28. Oktober über den Abbau von bis zu 250 Stellen in Amazons Sparte Devices and Services. Betroffen waren vor allem Positionen in der Softwareentwicklung.
Bereits am 7. Oktober hatte Reuters über Hunderte gestrichene Stellen berichtet, hauptsächlich in der Stores-Sparte. Über mehrere Teams hinweg waren dem Bericht zufolge weniger als 1.000 Beschäftigte in Büropositionen betroffen.
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