Amazon hat gestern begonnen, Alexa for Shopping per Textnachricht für eine kleine Gruppe eingeladener Kunden in den USA freizuschalten. Der Assistent kann nach Unternehmensangaben Einkäufe im Auftrag der Nutzer abschließen. Amazon plant, das Angebot in den kommenden Wochen breiter auszurollen.
Neben dem Kaufabschluss unterstützt der Assistent die Suche nach Produkten und deren Vergleich. Er kann außerdem Angebote sowie Preissenkungen verfolgen. Der zunächst begrenzte Start richtet sich damit ausschließlich an ausgewählte US-Kunden.
Phillip Securities hebt Einstufung an
Phillip Securities hat Amazon am Montag von „Accumulate“ auf „Buy“ hochgestuft. Zugleich erhöhte das Analysehaus sein Kursziel von 320 $ auf 330 $. Als Gründe nannte es stärkeres Wachstum bei AWS und eine bessere Sichtbarkeit der Nachfrage.
Amazon hatte am 29. Oktober für das dritte Quartal 2026 einen Nettoumsatz von 201,9 Milliarden $ gemeldet. Das entsprach einem Wachstum von 12 %. Der operative Gewinn erreichte 28,1 Milliarden $.
Der Umsatz von AWS stieg im selben Quartal um 39 % auf 46,0 Milliarden $. Den verwässerten Gewinn je Aktie bezifferte Amazon auf 1,89 $.
Prognose für das Schlussquartal
Für das vierte Quartal 2026 stellte Amazon Nettoumsätze zwischen 240,0 Milliarden $ und 247,0 Milliarden $ in Aussicht. Beim operativen Gewinn erwartet das Unternehmen eine Spanne von 28,5 Milliarden $ bis 33,5 Milliarden $. Beide Bandbreiten sind Prognosen für das Schlussquartal, keine bereits erzielten Ergebnisse.
Daneben berichtete Reuters am 28. Oktober über den Abbau von bis zu 250 Stellen in Amazons Sparte Devices and Services. Betroffen waren dem Bericht zufolge vor allem Positionen in der Softwareentwicklung.
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