Amazon geht aufs Ganze im KI-Rennen: Der Tech-Konzern investiert 50 Milliarden Dollar in eine strategische Partnerschaft mit OpenAI. Die am Freitag bekanntgegebene Vereinbarung sichert Amazons Cloud-Sparte AWS eine zentrale Rolle in der Infrastruktur des ChatGPT-Entwicklers – und könnte den Wettbewerb um künstliche Intelligenz neu ordnen.
50 Milliarden in Tranchen
Die Investition erfolgt gestaffelt: Zunächst fließen 15 Milliarden Dollar, weitere 35 Milliarden folgen in den kommenden Monaten nach Erfüllung bestimmter Bedingungen. Amazon beteiligt sich damit an einer insgesamt 110 Milliarden Dollar schweren Finanzierungsrunde für OpenAI, an der auch SoftBank und Nvidia mitwirken.
Im Gegenzug wird AWS exklusiver Cloud-Partner von Drittanbietern für OpenAI Frontier – die Plattform, über die Unternehmen KI-Agenten-Teams aufbauen und verwalten. Zudem entwickeln beide Konzerne gemeinsam eine „Stateful Runtime Environment“, die Kunden über Amazon Bedrock für eigene KI-Anwendungen nutzen können.
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Eigene Chips im Einsatz
Besonders bemerkenswert: OpenAI verpflichtet sich, über acht Jahre hinweg AWS-Kapazitäten im Wert von 100 Milliarden Dollar zu nutzen – darunter Amazons hauseigene Trainium-KI-Chips. Etwa zwei Gigawatt Trainium-Rechenleistung soll OpenAI über die AWS-Infrastruktur abrufen. Damit setzt Amazon seine proprietäre Hardware gegen etablierte Anbieter wie Nvidia in Stellung.
Die Vereinbarung erlaubt zudem Amazons internen Teams, OpenAI-Modelle für eigene Produkte und KI-Dienste anzupassen – ein direkter Zugang zu den fortschrittlichsten Sprachmodellen der Branche.
Massives Investitionsprogramm
Der Deal fügt sich in Amazons bereits angekündigte Kapitaloffensive für 2026 ein. Der Konzern hatte zuvor massive Ausgaben für KI-Infrastruktur und Rechenzentren in Aussicht gestellt. An der Börse blieb die Reaktion zunächst verhalten – die Aktie zeigte am Freitag kaum Bewegung auf die Nachricht.
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