Der Tabakgigant kämpft derzeit an mehreren Fronten gleichzeitig, was Investoren zunehmend nervös macht. Sinkende Umsätze im Kerngeschäft und skeptische Großanleger setzen dem Kurs massiv zu, während nun auch noch wichtige technische Unterstützungslinien brechen. Anleger stellen sich die bange Frage: Ist die üppige Dividende noch Grund genug, um an Bord zu bleiben, oder droht der weitere Absturz?
Charttechnik schlägt Alarm
Das technische Bild hat sich in den letzten Handelstagen dramatisch verdüstert. Die Aktie notiert mittlerweile deutlich unter den entscheidenden gleitenden Durchschnitten der letzten 50 und 200 Tage. Diese Entwicklung gilt an der Börse als klares Bestätigungssignal für einen Bärenmarkt.
Der aktuelle Kursrutsch verdeutlicht, dass die Bullen nicht in der Lage waren, wichtige psychologische Marken zu verteidigen. Der Abstand zu den gleitenden Durchschnitten vergrößert sich, was auf eine hohe Verkaufsdynamik hindeutet. Ehemalige Unterstützungszonen haben sich nun in harte Widerstände verwandelt, an denen sich Erholungsversuche die Zähne ausbeißen könnten.
Großanleger ziehen Reißleine
Als wäre das angeschlagene Chartbild nicht Warnung genug, fliehen nun auch erste institutionelle Investoren. Jüngste Meldungen offenbaren, dass der Großaktionär Hikari Tsushin seine Beteiligung an Altria radikal zusammengestrichen hat – fast die Hälfte der Position wurde liquidiert.
Solche massiven Verkäufe durch professionelle Marktteilnehmer sind selten bloße Routineanpassungen. Sie deuten vielmehr auf einen fundamentalen Vertrauensverlust in das kurzfristige Kurspotenzial hin und erhöhen den Abgabedruck auf die Aktie weiter. Der Titel kämpft sichtlich damit, einen Boden zu finden.
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Fundamentale Schwäche und Dividenden-Trost
Die Ursachen für die Talfahrt liegen tief im operativen Geschäft. Die Ende Oktober veröffentlichten Quartalszahlen zeigten einen Umsatzrückgang, der die strukturellen Probleme der Tabakindustrie schonungslos offenlegt: Das klassische Zigarettengeschäft schrumpft schneller, als neue rauchfreie Alternativen wachsen können. Zwar fiel der Gewinn pro Aktie solide aus, doch die fehlende Wachstumsfantasie schreckt Investoren ab.
Was Anleger aktuell noch hält, ist allein die Dividende. Durch den Kursverfall ist die rechnerische Rendite zwar gestiegen, doch diese hohe Zahl ist ein zweischneidiges Schwert. Die Kluft zwischen der attraktiven Ausschüttung und dem fallenden Aktienkurs zeigt, dass der Markt mittlerweile eine signifikante Risikoprämie verlangt, um das Papier überhaupt noch im Depot zu halten.
Die Bären haben das Ruder derzeit fest in der Hand. Solange keine dynamische Rückkehr über die langfristigen Durchschnittslinien gelingt, bleibt der Weg des geringsten Widerstands nach unten gerichtet.
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