Der Tabakriese Altria bewegt sich in einem komplexen Marktumfeld. Während die hohe Dividendenrendite und Aktienrückkäufe den Kurs stützen, bereiten sinkende Umsätze weiterhin Sorgen. Kurz vor der Veröffentlichung der Zahlen für das vierte Quartal zeigen sich auch Großinvestoren uneinig über die weiteren Aussichten des Konzerns.
Institutionelle Investoren uneins
Ein Blick auf die jüngsten Pflichtmitteilungen offenbart keine einheitliche Strategie bei den großen Adressen. Die Portfolios werden derzeit neu sortiert, was zu gegenläufigen Bewegungen führt. Während Strs Ohio die Position im dritten Quartal reduzierte, nutzten andere Akteure das Umfeld für Einstiege.
So eröffnete TrueMark Investments eine neue Position und erwarb über 66.000 Anteile. Auch ein strategischer Fonds von Goldman Sachs sowie Stonehaven Wealth & Tax Solutions bauten Bestände auf. Diese Divergenz zeigt, dass der Markt zwischen den strukturellen Problemen des Tabakgeschäfts und der attraktiven Bewertung abwägt.
Dividende als Kursstütze
Ungeachtet der strategischen Debatten bleibt die Kapitalrückführung an die Aktionäre das zentrale Argument für die Aktie. Das Management hat ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 2,0 Milliarden Dollar genehmigt, was einen signifikanten Teil der ausstehenden Aktien umfasst.
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Zusätzlich zahlt das Unternehmen eine Quartalsdividende von 1,06 US-Dollar, was auf das Jahr hochgerechnet 4,24 US-Dollar entspricht. Beim aktuellen Kursniveau von 61,05 US-Dollar ergibt sich daraus eine Dividendenrendite von fast 7 Prozent. Diese hohe Ausschüttung fungiert in volatilen Phasen oft als Puffer nach unten.
Analysten sehen Potenzial
Trotz eines Umsatzrückgangs im dritten Quartal konnte Altria beim bereinigten Gewinn je Aktie die Erwartungen übertreffen. Analysten werten dies teilweise als Zeichen der Stärke. Goldman Sachs hob das Kursziel zuletzt auf 72,00 US-Dollar an und empfiehlt die Aktie zum Kauf. Auch die UBS sieht mit einem Ziel von 63,00 US-Dollar noch leichtes Potenzial.
Mit dem aktuellen Kurs notiert das Papier nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 61,76 US-Dollar. Am 29. Januar 2026 wird Altria die Ergebnisse für das vierte Quartal vorlegen. Anleger werden dann genau prüfen, ob die Preissetzungsmacht weiterhin ausreicht, um die rückläufigen Absatzmengen zu kompensieren.
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