UBS hat seine Kaufempfehlung für Altria bekräftigt und das Kursziel von 67 auf 74 US-Dollar angehoben. Der Grund: Die Volumenrückgänge im US-Zigarettenmarkt scheinen sich abzuschwächen — ein Signal, das Anleger nach Jahren strukturellen Gegenwinds aufhorchen lässt.
Warum UBS optimistischer wird
Analyst Faham Baig erwartet für das erste Quartal 2026 einen Volumenrückgang von rund 6 Prozent in der Branche — das wäre der geringste Rückgang seit 2021. Als Treiber nennt UBS das schwächere Wachstum im Dampf-Segment sowie eine sich stabilisierende Nikotinpenetration. Preismaßnahmen und Stärke im Discount-Segment könnten zudem Altrias Marktanteil stützen.
Das Bild unter Analysten bleibt dennoch gespalten. Barclays hob das Kursziel zwar auf 63 Dollar an, behält aber ein „Underweight“-Rating bei. Jefferies erhöhte ebenfalls auf 50 Dollar — bei unverändertem „Underperform“. Citigroup stuft die Aktie mit „Neutral“ ein und sieht ein Kursziel von 65 Dollar.
Solide Ausschüttungen, gemischte Quartalszahlen
Im vierten Quartal 2025 verfehlte Altria den Gewinn je Aktie knapp — 1,30 Dollar statt der erwarteten 1,32 Dollar. Beim Umsatz übertraf das Unternehmen die Prognosen mit 5,08 Milliarden Dollar leicht. Für das Gesamtjahr 2026 bestätigte Altria seine Guidance: ein bereinigtes EPS zwischen 5,56 und 5,72 Dollar, was einem Wachstum von 2,5 bis 5,5 Prozent entspricht.
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Das Einkommensargument bleibt ein zentrales Element der Investmentthese. Die Quartalsdividende beträgt 1,06 Dollar je Aktie — annualisiert 4,24 Dollar, was einer Rendite von rund 6,3 Prozent entspricht. Der Ex-Dividenden-Tag fällt auf den 25. März 2026. Im vergangenen Jahr erhöhte Altria die Dividende um 3,9 Prozent — die 60. Erhöhung in 56 Jahren.
Strukturelle Grenzen bleiben bestehen
Altrias Marlboro-Marke hält rund 40 Prozent Marktanteil im US-Zigarettenmarkt — mehr als dreimal so viel wie der nächste Wettbewerber. Doch als reines US-Unternehmen fehlt Altria die Präsenz in Wachstumsmärkten, wo der globale Tabakkonsum noch steigt. Der heimische Markt schrumpft strukturell schneller als der weltweite Durchschnitt — Preiserhöhungen halten den Gesamtmarkt bislang bei rund 90 Milliarden Dollar stabil.
Ob die Verlangsamung der Volumenrückgänge im ersten Quartal ein dauerhafter Trend ist oder eine Momentaufnahme bleibt, wird sich spätestens mit den Q1-Zahlen zeigen. Bis dahin liefert die nahende Dividendenzahlung am 30. April einkommensorientierten Anlegern einen konkreten Anlass, die Aktie genauer zu betrachten.
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