Der Tabakkonzern Altria steht vor einem wichtigen Termin: Am 29. Januar werden die Quartalszahlen veröffentlicht. Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 6 Prozent zugelegt und übertrifft damit den stagnierenden S&P 500 deutlich. Gleichzeitig positionieren sich institutionelle Investoren neu – ein Zeichen für das anhaltende Interesse am Dividenden-Champion.
Institutionelle Investoren greifen zu
Die jüngsten 13F-Meldungen aus dem dritten Quartal zeigen unterschiedliche Bewegungen. Der ETF-Anbieter Tema Etfs LLC etwa baute eine komplett neue Position mit über 27.000 Aktien auf. Andere Investoren wie Opal Wealth Advisors LLC stockten ihre bestehenden Beteiligungen weiter auf.
Insgesamt halten institutionelle Anleger den Großteil der Altria-Aktien. Schwergewichte wie Vanguard und BlackRock zählen zu den größten Anteilseignern. Die Transaktionen deuten darauf hin, dass das Bewertungsniveau trotz der strukturellen Herausforderungen im Zigarettengeschäft als attraktiv gilt.
Kapitalrückflüsse als Kern der Anlagethese
Das zentrale Argument für Altria bleibt die konsequente Ausschüttung an die Aktionäre:
- Dividendenrendite: Die vierteljährliche Dividende liegt bei 1,06 USD (annualisiert 4,24 USD), was einer Forward-Rendite von rund 6,9 Prozent entspricht.
- Kontinuität: Der Konzern kann auf eine lange Historie steigender Dividenden verweisen.
- Aktienrückkäufe: Der Verwaltungsrat genehmigte kürzlich ein neues Rückkaufprogramm über 2,0 Milliarden USD – etwa 1,9 Prozent der ausstehenden Aktien.
Diese Maßnahmen bilden ein Fundament für den Aktienkurs, auch wenn die Absatzmengen im klassischen Zigarettengeschäft strukturell rückläufig sind.
Quartalszahlen im Fokus
Die entscheidende Frage lautet: Können Preiserhöhungen die sinkenden Verkaufsmengen weiterhin kompensieren? Im dritten Quartal sanken die Erlöse um 3 Prozent auf 5,25 Milliarden USD, während der Gewinn je Aktie die Erwartungen übertraf.
Zusätzlich bringt ein geplanter Wechsel in den Positionen von CEO und CFO Unsicherheiten mit sich. Während das Marlboro-Geschäft weiterhin den Löwenanteil der Gewinne beisteuert, belasten frühere kostspielige Investments in Juul und die Cronos Group nach wie vor die Wahrnehmung der Kapitalallokation.
Analysten bleiben verhalten optimistisch
Der Konsens unter Marktexperten lautet „Halten“. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 62,56 USD – knapp über dem aktuellen Niveau von 61,05 USD.
- Höchstes Kursziel: 72,00 USD (Goldman Sachs)
- Niedrigstes Kursziel: 50,00 USD
- Bewertungsspanne: Die große Bandbreite spiegelt die Unsicherheit über das Tempo der Transformation weg von verbrennbaren Tabakprodukten wider.
Während Barclays skeptischer bleibt, sieht UBS den fairen Wert bei etwa 63,00 USD. Die Quartalszahlen am 29. Januar dürften zeigen, ob die Dividendenstory intakt bleibt oder erste Risse bekommt.
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