Altria steht unmittelbar vor der Veröffentlichung der Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Während der Kurs zuletzt auf ein neues 52-Wochen-Hoch kletterte, muss der Tabakriese nun beweisen, dass die Strategie jenseits der klassischen Zigarette greift. Investoren stellen sich die Frage: Rechtfertigen die Fundamentdaten den jüngsten Kursanstieg und den Optimismus am Markt?
Erwartungen der Analysten
Am morgigen Donnerstag, den 29. Januar 2026, wird der Konzern vor Börsenbeginn seine Bücher öffnen. Die Wall Street rechnet für das Schlussquartal mit einem Gewinn von etwa 1,31 US-Dollar pro Aktie bei einem Umsatz von rund 5 Milliarden US-Dollar. Besonders wichtig wird der Abgleich mit der eigenen Jahresprognose sein: Altria hatte für das Gesamtjahr 2025 einen bereinigten Gewinn je Aktie in einer Spanne von 5,37 bis 5,45 US-Dollar in Aussicht gestellt.
Strategiewechsel unter der Lupe
Die reinen Finanzkennzahlen sind jedoch nur ein Teil des Puzzles. Der Fokus der Anleger liegt auf dem strukturellen Wandel des Geschäftsmodells. Da das Volumen bei klassischen Zigaretten weiter rückläufig ist, hängt die Zukunft des Unternehmens an rauchfreien Alternativen.
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Marktbeobachter werden daher genau analysieren, wie sich die Sparte für orale Nikotinprodukte entwickelt hat. Hier erwarten Analysten Umsätze von rund 674 Millionen US-Dollar. Dieser Bereich ist hart umkämpft und von starken Werbeaktivitäten geprägt, weshalb Marktanteilsgewinne hier als wichtiger Indikator für die Zukunftsfähigkeit gelten.
Regulatorisches Umfeld und Marktlage
Trotz des schwierigen Umfelds, geprägt durch strengere Vorgaben der US-Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde (FDA), zeigt sich die Aktie bemerkenswert stark. Erst gestern (Dienstag) erreichte das Papier mit 62,85 US-Dollar ein neues 52-Wochen-Hoch. Dies deutet darauf hin, dass der Markt dem Unternehmen zutraut, den Übergang zu risikoreduzierten Produkten erfolgreich zu meistern.
Die morgigen Zahlen werden die Nagelprobe für diesen Vertrauensvorschuss sein. Sollten Umsatz und Ausblick überzeugen, könnte dies den jüngsten Aufwärtstrend bestätigen – enttäuschende Daten zur Transformation hingegen dürften die hohe Bewertung auf den Prüfstand stellen.
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