Altria bleibt bei seiner Gewinnprognose für 2026 – und setzt damit ein bewusstes Signal der Stabilität in einem Markt, der sich gerade spürbar verschiebt. Auf einer Investorenkonferenz bestätigte das Management den bisherigen Ausblick. Doch worauf stützt sich dieses Vertrauen, obwohl regulatorische Hürden und illegale Produkte die Branche belasten?
Was Altria für 2026 erwartet
Der Konzern rechnet weiterhin mit einem bereinigten verwässerten Gewinn je Aktie (EPS) von 5,56 bis 5,72 US-Dollar. Das entspräche einem Wachstum von 2,5% bis 5,5% gegenüber dem 2025er Ausgangswert von 5,42 US-Dollar.
Wichtig ist dabei der zeitliche Verlauf: Altria erwartet, dass sich das Gewinnwachstum nicht gleichmäßig über das Jahr verteilt. Stattdessen soll der stärkere Schub in der zweiten Jahreshälfte 2026 kommen. Als einen Grund nennt das Unternehmen eine geplante, schrittweise Ausweitung von Import- und Exportaktivitäten bei Zigaretten im Jahresverlauf.
Gegenwind: Illegale Produkte und langsame Zulassungen
In die Prognose sind mehrere Annahmen zur Marktlage eingepreist. Dazu zählt, dass mögliche Maßnahmen gegen illegale Produkte die Absatzmengen beeinflussen könnten. Altria verweist außerdem auf die wachsende Verbreitung illegaler Einweg-E-Vapor-Produkte als Belastungsfaktor für die gesamte Branche.
Ein weiterer Bremsklotz: die aus Sicht des Managements langsame Genehmigungspraxis der US-Arzneimittelbehörde FDA. Diese verzögert, dass Produkte offiziell zugelassen und damit regulär vermarktet werden können.
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Besonders konkret wird Altria bei einem Punkt: Die Planung geht davon aus, dass das E-Vapor-Produkt NJOY Ace 2026 nicht wieder auf den Markt kommt. Diese Annahme ist Teil des bestätigten Ausblicks und setzt damit einen klaren Rahmen für die Erwartungen.
Einordnung am Markt
An der Börse spiegelt sich die Zuversicht zumindest teilweise wider: Der Kurs lag am Freitag bei 57,33 Euro und damit nur knapp unter dem 52‑Wochen‑Hoch. Das deutet darauf hin, dass viele Anleger den bestätigten Ausblick als verlässlichen Anker werten.
Der nächste Prüfstein bleibt, ob die erwartete stärkere Dynamik in der zweiten Jahreshälfte tatsächlich eintritt – denn genau darauf baut die bestätigte Jahresprognose auf.
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