Altria rückt in den Fokus der Wall Street. Am 29. Januar legt der Tabakkonzern seine Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor – und damit auch die ersten konkreten Daten zu einem Produkt, das den Konzern aus der Abhängigkeit vom klassischen Zigarettengeschäft führen soll. Hinzu kommt: Es ist einer der letzten Quartalsberichte unter CEO Billy Gifford.
Die Zahlen kommen zur rechten Zeit
Die Veröffentlichung ist für 7:00 Uhr Eastern Time angesetzt, gefolgt von einer Telefonkonferenz um 9:00 Uhr. CEO Billy Gifford und CFO Sal Mancuso werden die Ergebnisse vorstellen und Fragen beantworten. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von 1,30 US-Dollar für das Schlussquartal – eine Messlatte, deren Über- oder Unterschreitung durchaus Bewegung in die Aktie bringen dürfte.
Interessant ist der Zeitpunkt auch in personeller Hinsicht. Gifford hatte im Dezember 2025 seinen Rückzug zum 14. Mai 2026 angekündigt. Sein Nachfolger wird ausgerechnet der jetzige Finanzchef Mancuso. Die Kommentare zur strategischen Ausrichtung gewinnen damit zusätzliches Gewicht – sie markieren den Übergang zu einer neuen Führungsära.
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FDA-Zulassung als Kurstreiber?
Der eigentliche Spannungsfaktor liegt jedoch in einem anderen Bereich: Im Dezember 2025 genehmigte die US-Gesundheitsbehörde FDA die Markteinführung von sechs Varianten der ‚on! PLUS‘ Nikotinbeutel. Diese rauchfreien Produkte gelten als Schlüssel für Altrias langfristige Wachstumsstrategie, die sich zunehmend vom traditionellen Zigarettengeschäft entfernen soll.
Die Quartalszahlen werden erstmals Aufschluss darüber geben, wie diese regulatorische Freigabe sich auf Umsatz und Marktanteile auswirkt. Investoren haben bereits Vertrauen signalisiert: Conning Inc. erwarb kürzlich 357.409 Aktien, Octavia Wealth Advisors stockte seine Position um 17.543 Papiere auf.
Ausblick auf den 29. Januar
Die Aktie eröffnete am Donnerstag bei 61,47 US-Dollar und notiert damit auf Jahressicht rund 7 Prozent im Plus. Entscheidend wird sein, ob das Management für 2026 eine überzeugende Prognose abgeben kann – insbesondere zur Performance des ‚on!‘-Portfolios. Die Frage ist nicht, ob Altria den Wandel schafft, sondern wie schnell die rauchfreien Alternativen zum Umsatztreiber werden.
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