Altria hat seine Zahlen für 2025 vorgelegt – und zeigt sich weiterhin großzügig gegenüber den Aktionären. Der Tabakkonzern erhöhte die Dividende im vergangenen Jahr zum 60. Mal in 56 Jahren und kaufte eigene Aktien zurück. Doch die Ergebnisse offenbaren auch die Herausforderungen eines Geschäftsmodells im Wandel.
Gemischte Bilanz zum Jahresabschluss
Im vierten Quartal 2025 erzielte Altria einen Umsatz von 5,08 Milliarden US-Dollar – mehr als Analysten erwartet hatten. Beim bereinigten Gewinn je Aktie von 1,30 US-Dollar blieb das Unternehmen jedoch knapp unter den Prognosen. Für das Gesamtjahr meldete der Konzern einen bereinigten Gewinn je Aktie von 5,42 US-Dollar, ein Plus von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Zahlen spiegeln die Realität wider: Das klassische Zigarettengeschäft bleibt profitabel, verliert aber an Volumen. Im vierten Quartal gingen die Absätze im Inland zurück. Gleichzeitig belastete eine erhebliche Wertminderung im Vaping-Geschäft die Bilanz.
8 Milliarden Dollar für die Aktionäre
Trotz der Herausforderungen hielt Altria an seiner Politik der Kapitalrückführung fest. 2025 flossen insgesamt 8 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre zurück: 7 Milliarden in Form von Dividenden, 1 Milliarde durch Aktienrückkäufe. Die Dividendenerhöhung um 3,9 Prozent im August war die 60. in 56 Jahren – ein Rekord, der Altria für dividendenorientierte Anleger attraktiv macht.
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Das laufende Rückkaufprogramm ist noch nicht ausgeschöpft. Ende des vierten Quartals standen 1 Milliarde US-Dollar zur Verfügung.
Ausblick: Moderates Wachstum erwartet
Für 2026 rechnet Altria mit einem bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 5,56 und 5,72 US-Dollar. Das würde ein weiteres Wachstum bedeuten, wenngleich in moderatem Tempo. Der Konzern setzt dabei auf sein Kerngeschäft mit rauchbaren Produkten, das 2025 über 11 Milliarden US-Dollar an bereinigtem operativem Ergebnis beisteuerte.
Am 18. Februar 2026 will sich das Management auf der Consumer Analyst Group of New York Conference äußern. Investoren dürften vor allem auf Aussagen zur Strategie im Bereich rauchfreier Alternativen achten – ein Segment, das zwar wächst, aber bislang noch nicht die erhofften Erträge abwirft.
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