Mit dem Ex-Dividenden-Datum am 25. März rückt Altria wieder in den Fokus von Einkommensanlegern. Die Aktie hat sich 2026 als klassischer Stabilitätswert behauptet — während Tech-Aktien schwankten, suchten Anleger Zuflucht in verlässlichen Ausschüttungen. Gleichzeitig bleibt die Frage offen, wie weit der Kurs noch tragen kann.
Analysten uneinig über das Kurspotenzial
Das Meinungsbild der Wall Street ist gespalten. Stifel Nicolaus senkte sein Kursziel zuletzt von 72 auf 68 US-Dollar, behält aber ein Kaufvotum bei. Citigroup und Barclays hoben ihre Ziele an — auf 65 beziehungsweise 63 US-Dollar — bewerten die Aktie jedoch nur mit „Neutral“ und „Underweight“. Jefferies bleibt mit einem Ziel von 50 US-Dollar und einer Unterperform-Einschätzung am skeptischsten.
Unterm Strich ergibt sich ein durchschnittliches Kursziel von 65,11 US-Dollar bei einem Konsensrating von „Hold“ — fünf Kaufempfehlungen stehen fünf Halteempfehlungen und zwei Verkaufsratings gegenüber.
Dividende mit 6,4 Prozent Rendite
Wer bis einschließlich 25. März als Aktionär registriert ist, erhält am 30. April eine Quartalsdividende von 1,06 US-Dollar je Aktie. Auf Jahresbasis entspricht das 4,24 US-Dollar — eine Rendite von rund 6,4 Prozent zum aktuellen Kurs. Altria zählt zu den sogenannten Dividend Kings, also Unternehmen mit mindestens 50 aufeinanderfolgenden jährlichen Dividendenerhöhungen.
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Solides Geschäft, begrenzte Wachstumsperspektive
Im vierten Quartal übertraf Altria beim Umsatz die Erwartungen leicht: 5,08 Milliarden US-Dollar netto standen Schätzungen von 5,02 Milliarden gegenüber. Beim bereinigten Gewinn je Aktie verfehlte das Unternehmen mit 1,30 US-Dollar knapp die erwarteten 1,32 US-Dollar.
Für 2026 erwartet Altria ein EPS-Wachstum von 2,5 bis 5,5 Prozent, mit Schwerpunkt auf dem zweiten Halbjahr. Zusätzlich läuft ein Aktienrückkaufprogramm über 2 Milliarden US-Dollar — im vierten Quartal wurden bereits 288 Millionen US-Dollar investiert.
Das strukturelle Problem bleibt bekannt: Die Zigarettenvolumina schrumpfen kontinuierlich. Altria kompensiert das durch Preiserhöhungen und setzt auf das Wachstum im rauchfreien Segment. Die Oral-Tobacco-Marke On! erreichte zuletzt einen Marktanteil von 8,8 Prozent — ein Plus von 180 Basispunkten gegenüber dem Vorjahr. Analysten rechnen mit einem jährlichen Gewinnwachstum von rund 3 Prozent in den nächsten Jahren. Viel Fantasie bietet das nicht — aber für Dividendeninvestoren war das selten das entscheidende Kriterium.
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