Altria liefert gemischte Quartalszahlen: Der Gewinn je Aktie verfehlte die Erwartungen leicht, beim Umsatz lag der Konzern dagegen über den Schätzungen. Entscheidend für die Stimmung dürfte aber der Blick nach vorn sein – inklusive einer konkreten Gewinnprognose für 2026 und einer wichtigen Personalie an der Spitze.
Wichtige Punkte auf einen Blick:
– Q4-Umsatz (ohne Verbrauchsteuern): 5,08 Mrd. USD (über den Erwartungen von rund 5,02 Mrd. USD)
– Bereinigtes Q4-EPS: 1,30 USD (unter Konsens 1,32 USD)
– Bereinigte EPS-Prognose 2026: 5,56 bis 5,72 USD
– CEO-Wechsel: Billy Gifford geht im Mai, CFO Salvatore Mancuso übernimmt
– NJOY: Rückkehr der Produkte in 2026 nicht erwartet (Importverbot nach Patentstreit)
– Aktienrückkauf: neues Programm über 2,0 Mrd. USD
Zahlen: Umsatz besser, EPS knapp darunter
Im vierten Quartal 2025 meldete Altria ein bereinigtes Ergebnis je Aktie (EPS) von 1,30 USD und blieb damit leicht unter der Analystenerwartung von 1,32 USD. Auf der Umsatzseite sah es besser aus: 5,08 Mrd. USD (ohne Verbrauchsteuern) lagen über den Marktschätzungen von etwa 5,02 Mrd. USD.
Wichtiger als die kleine EPS-Abweichung war für viele Marktteilnehmer der Ausblick: Für 2026 stellte Altria ein bereinigtes EPS von 5,56 bis 5,72 USD in Aussicht. Der Mittelwert von 5,64 USD entspricht laut Unternehmen einem Wachstum von rund 2,5% bis 5,5% gegenüber 2025 – und lag damit über einigen Erwartungen vor der Veröffentlichung.
Chefwechsel im Mai
Parallel zu den Zahlen kündigte Altria einen Führungswechsel an: CEO Billy Gifford geht im Mai 2026 in den Ruhestand, nach mehr als fünf Jahren an der Spitze. Nachfolger wird Salvatore Mancuso, bislang CFO.
Der Wechsel fällt in eine Phase, in der das Unternehmen den rückläufigen klassischen Tabakmarkt und den intensiven Wettbewerb bei rauchfreien Alternativen managen muss.
NJOY bleibt 2026 draußen – Rückkaufprogramm bestätigt
Ein klarer Dämpfer kam aus dem rauchfreien Portfolio: Altria erwartet nicht, dass die NJOY-E-Zigaretten 2026 wieder in den Markt zurückkehren. Hintergrund ist ein Importverbot infolge von Patentstreitigkeiten. Damit fehlt im laufenden Jahr ein Umsatz- und Wachstumsbaustein, der in der Transformation des Geschäfts eine Rolle spielte.
Gleichzeitig setzt Altria bei der Kapitalrückgabe ein Zeichen: Das Management bestätigte ein neues Aktienrückkaufprogramm über 2,0 Mrd. USD und verwies erneut auf die Dividende als zentralen Bestandteil der Aktionärsrendite.
Zum Wochenstart dürften Anleger vor allem abwägen, ob die EPS-Prognose für 2026 das fehlende NJOY-Geschäft und die Übergangsphase im Management ausreichend kompensiert – operativ sind das die beiden gegenläufigen Faktoren, die nach den Quartalszahlen die Richtung vorgeben.
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