Die Biotech-Firma Altimmune hat sich frisches Kapital für einen entscheidenden Schritt in ihrer Entwicklung gesichert. Mit einer Kapitalerhöhung von rund 75 Millionen US-Dollar will das Unternehmen seine vielversprechende Lebertherapie in die letzte klinische Phase vorantreiben. Für Anleger stellt sich die Frage, ob diese Finanzspritze den Weg für einen Durchbruch ebnet.
Die Finanzierung im Detail
Altimmune gab am Dienstag eine direkte Kapitalplatzierung bekannt. Ein neuer institutioneller Investor erwirbt dafür etwa 17,05 Millionen Stammaktien. Der Großteil der Nettoerlöse ist für die Vorbereitung der entscheidenden Phase-3-Studie mit dem Wirkstoff Pemvidutide bei der Lebererkrankung MASH vorgesehen. Die Transaktion soll noch in dieser Woche abgeschlossen werden.
Diese Finanzierung kommt zu einem strategisch wichtigen Zeitpunkt. Sie soll die klinische Entwicklung beschleunigen und kurzfristige Finanzierungsengpässe überbrücken, während das Unternehmen in die kostenintensive Schlussphase der Forschung eintritt.
Der vielversprechende Wirkstoff Pemvidutide
Im Mittelpunkt der Anstrengungen steht Pemvidutide, ein dualer Agonist, der auf die Behandlung schwerer Lebererkrankungen abzielt. Die Therapie erhielt Anfang Januar 2026 von der US-Arzneimittelbehörde FDA den begehrten „Breakthrough Therapy“-Status für MASH. Diese Auszeichnung folgte auf vielversprechende Ergebnisse der Phase-2b-Studie IMPACT, die nach 48 Wochen signifikante Verbesserungen bei nicht-invasiven Lebertests zeigte.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Altimmune?
Neben MASH erforscht Altimmune den Wirkstoff auch für weitere Indikationen wie Alkoholkonsumstörungen. Der Fokus auf MASH, eine fortschreitende Lebererkrankung mit hohem ungedecktem medizinischem Bedarf, positioniert das Unternehmen in einem attraktiven Marktsegment.
Ausblick auf die Phase-3-Studie
Der Start der Phase-3-Studie ist der nächste kritische Meilenstein auf dem Weg zur potenziellen Zulassung und Kommerzialisierung von Pemvidutide. Die heute bekanntgegebene Kapitalerhöhung soll genau diesen Schritt finanziell absichern. Der Erfolg in dieser letzten klinischen Prüfphase wird maßgeblich über die Zukunft des Wirkstoffs und des Unternehmens entscheiden.
Die Aktie notierte zuletzt mit deutlichen Verlusten bei 5,69 US-Dollar, nachdem sie am Vortag noch ein neues 52-Wochen-Hoch bei 6,18 US-Dollar erreicht hatte. Trotz des heutigen Rücksetzers verzeichnet die Aktie seit Jahresbeginn ein Plus von über 60 Prozent, was die anhaltende Erwartungshaltung der Anleger widerspiegelt.
Altimmune-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Altimmune-Analyse vom 28. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Altimmune-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Altimmune-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Altimmune: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
