Alphabets Q4-Zahlen für 2025 haben die Erwartungen deutlich übertroffen — und die Nachwirkungen sind noch immer spürbar. Besonders zwei Bereiche rücken dabei in den Vordergrund: Google Cloud mit einem historischen Auftragsbestand und YouTube, dessen Bewertungspotenzial Analysten neu entdecken.
Google Cloud als Wachstumsmotor
Google Cloud legte im vierten Quartal 2025 um 48 Prozent auf 17,7 Milliarden Dollar zu. Der Auftragsbestand erreichte 240 Milliarden Dollar — ein Plus von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Treiber waren vor allem Unternehmenskunden, die in KI-Infrastruktur und Cloud-Plattformen investieren. Allein 2025 überstieg die Zahl der Vertragsabschlüsse über einer Milliarde Dollar die Summe der drei Vorjahre zusammen.
Auf Konzernebene wuchs der Umsatz im Quartal um 18 Prozent auf 113,8 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn stieg um knapp 30 Prozent auf 34,46 Milliarden Dollar.
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Bemerkenswert ist auch die Kostenseite: Die Betriebskosten für Alphabets KI-Modell Gemini sanken 2025 um 78 Prozent — durch Modelloptimierungen und bessere Auslastung. Das schafft Spielraum für die geplanten Kapitalausgaben von 175 bis 185 Milliarden Dollar im Jahr 2026, die Investoren nach anfänglicher Skepsis inzwischen als langfristige Positionierung im KI-Markt einordnen.
YouTube: Stiller Milliardenwert
Abseits von Cloud zieht YouTube wachsende Aufmerksamkeit auf sich. Laut einer Analyse von MoffettNathanson erzielte YouTube 2025 einen Jahresumsatz von 62 Milliarden Dollar — und übertraf damit knapp Disney Medias 60,9 Milliarden Dollar. Die Analysten schätzen den eigenständigen Wert von YouTube auf 500 bis 560 Milliarden Dollar, basierend auf Vergleichsunternehmen. Mit 334 Millionen zahlenden Abonnenten weltweit — 180 Millionen über Google One, 143 Millionen über YouTube Premium — verfügt die Plattform über eine substanzielle Abonnentenbasis. Das Umsatzwachstum verlangsamte sich allerdings von 19 Prozent in 2024 auf 14 Prozent in 2025.
Kurs unter Druck, Quartalszahlen im Blick
Trotz starker Fundamentaldaten steht die Aktie unter Druck. Sie notiert unterhalb wichtiger gleitender Durchschnitte und liegt seit Jahresbeginn rund 3,4 Prozent im Minus. Am 22. April 2026 legt Alphabet die Q1-Zahlen vor. Mit einem Cloud-Auftragsbestand auf Rekordniveau und weiter sinkenden KI-Kosten wird dieser Bericht zeigen, ob sich die milliardenschweren Investitionen bereits in beschleunigtem Umsatzwachstum niederschlagen.
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