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Alphabet Aktie: Solide Wachstumsperspektive

Google-Mutter Alphabet verlängert Chip-Kooperation mit Broadcom bis 2031 und sichert KI-Startup Anthropic Rechenleistung im Wert von 35 Milliarden US-Dollar. Kapitalausgaben für 2026 sollen bis zu 185 Milliarden Dollar erreichen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Chip-Partnerschaft mit Broadcom bis mindestens 2031 verlängert
  • 35-Milliarden-Dollar-Rechenleistung für KI-Startup Anthropic ab 2027
  • Kapitalausgaben von bis zu 185 Milliarden US-Dollar für 2026 geplant
  • Aktie legt nach Ankündigungen um 1,8 Prozent zu

Um im hart umkämpften Markt für Künstliche Intelligenz die Oberhand zu behalten, greift die Google-Mutter tief in die Tasche. Mit Investitionen von bis zu 185 Milliarden US-Dollar im laufenden Jahr und einer massiven Ausweitung der Chip-Partnerschaften sichert sich der Tech-Gigant langfristige Rechenkapazitäten. Ein neuer Dreier-Deal unterstreicht dabei die enormen Dimensionen, in denen der Konzern mittlerweile agiert.

Chip-Partnerschaft bis 2031 verlängert

Im Zentrum der Strategie steht die Verlängerung der Zusammenarbeit mit Broadcom bis mindestens ins Jahr 2031. Der Chipdesigner bleibt damit der Hauptentwickler für Googles hauseigene Tensor Processing Units (TPUs). Aktuell liegt der Fokus auf der Produktion der siebten Generation, die unter dem Codenamen „Ironwood“ im 3-Nanometer-Verfahren gefertigt wird.

Bereits für Ende 2027 ist der Einsatz der Nachfolgegeneration im noch feineren 2-Nanometer-Prozess geplant. Mit dieser langfristigen Bindung will Alphabet seine Lieferkette für spezialisierte KI-Hardware absichern und Engpässe bei der rasant steigenden Nachfrage vermeiden. Am Markt kamen die strategischen Weichenstellungen gut an: Die Aktie legte am Dienstag um 1,8 Prozent auf gut 305 US-Dollar zu.

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Gigantische Rechenpower für Anthropic

Wie wichtig diese Hardware-Basis ist, zeigt eine zeitgleich geschlossene Vereinbarung mit Broadcom und dem KI-Startup Anthropic. Ab 2027 erhält der Entwickler der Claude-Plattform Zugriff auf gewaltige 3,5 Gigawatt an TPU-Rechenleistung. Analysten taxieren den Wert dieser Kapazitätszusage auf rund 35 Milliarden US-Dollar. Für Anthropic, dessen hochgerechneter Jahresumsatz zuletzt von 9 auf 30 Milliarden US-Dollar nach oben schnellte, ist es die bisher größte Verpflichtung dieser Art.

Um diese gigantische Infrastruktur aufzubauen, plant Alphabet für das Geschäftsjahr 2026 Kapitalausgaben zwischen 175 und 185 Milliarden US-Dollar. Abseits der Hardware-Offensive passt der Konzern auch die Software an: Für das KI-Modell Gemini wurden neue Schutzprotokolle eingeführt, die insbesondere Minderjährige vor emotionaler Abhängigkeit bewahren und die Simulation menschlicher Intimität durch die KI verhindern sollen.

Die Investmentbank Wells Fargo bestätigte angesichts der jüngsten Entwicklungen ihre „Overweight“-Einstufung und sieht das Kursziel bei 361 US-Dollar. Konkrete Einblicke in die finanzielle Belastung durch den massiven Infrastrukturaufbau liefert der Konzern am 22. April 2026. An diesem Datum präsentiert Alphabet die Ergebnisse für das abgelaufene Quartal.

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