Alphabet-Chef Sundar Pichai könnte in den kommenden drei Jahren bis zu 692 Millionen Dollar verdienen. Der Verwaltungsrat hat am 8. März 2026 ein umfangreiches Vergütungspaket genehmigt, das stark an die Performance des Konzerns und seiner Zukunftsprojekte geknüpft ist. Die Aktie reagierte verhalten und gab um 0,78 Prozent nach.
Performance-Ziele im Fokus
Das Vergütungspaket setzt auf Leistungsanreize statt Fixgehalt. Die Basis liegt bei bescheidenen 2 Millionen Dollar Jahressalär. Den Kern bilden Performance-Aktien im Zielwert von 126 Millionen Dollar, die sich auf 252 Millionen verdoppeln können – vorausgesetzt, Alphabet schlägt seine Wettbewerber im S&P 100 Index.
Hinzu kommen 84 Millionen Dollar in gesperrten Aktien, die über drei Jahre gestaffelt ausgezahlt werden. Besonders interessant: Ein großer Teil der Vergütung hängt direkt am Erfolg der sogenannten „Other Bets“-Sparten. Die Robotaxi-Tochter Waymo könnte zwischen 130 und 260 Millionen Dollar beisteuern, die Drohnenliefereinheit Wing weitere 45 bis 90 Millionen. Pichai hält derzeit rund 1,67 Millionen Alphabet-Aktien im Wert von etwa 498 Millionen Dollar.
Solide Geschäftszahlen als Basis
Die großzügige Vergütung kommt nicht von ungefähr. Im Geschäftsjahr 2025 steigerte Alphabet den Umsatz um 15 Prozent auf über 402 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn kletterte um 32 Prozent auf 132 Milliarden Dollar, der Gewinn je Aktie legte um 34 Prozent zu.
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Die Bilanz zeigt Kassenbestände von 126,8 Milliarden Dollar bei Gesamtschulden von 59,29 Milliarden. Als Wettbewerbsvorteil gilt die integrierte KI-Infrastruktur – von Chrome und Android über das Gemini-Sprachmodell bis hin zu den selbst entwickelten Tensor Processing Units (TPUs). Anthropic plant 2026 den Einsatz von einer Million dieser spezialisierten KI-Chips.
Analysten bleiben optimistisch
Trotz der leichten Kursschwäche nach Bekanntgabe des Vergütungspakets bleibt die Stimmung positiv. 32 Analysten bewerten die Aktie im Konsens mit „Strong Buy“ und sehen ein durchschnittliches Kursziel von 376,57 Dollar – ein Aufwärtspotenzial von rund 26 Prozent.
Das geschätzte Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2026 liegt bei etwa 26. Entscheidend wird sein, ob das wachsende Cloud-Geschäft die hohen Investitionen in künstliche Intelligenz rechtfertigt und die ambitionierten Ziele bei Waymo und Wing tatsächlich erreicht werden. Nur dann fließt das volle Vergütungspaket.
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